Fußball-Oberliga: Diefflens Erfolgsserie reißt in Dudenhofen

Fußball-Oberliga : Diefflens Erfolgsserie reißt in Dudenhofen

Fußball-Oberligist FV Diefflen hat nach zuletzt vier Siegen in Serie erstmals wieder eine Niederlage einstecken müssen. Bei Aufsteiger FV Dudenhofen zogen die Rot-Weißen am Sonntag vor 180 Zuschauern mit 0:2 (0:1) den Kürzeren.

„Wir haben uns in einer kampfbetonten Partie ein wenig den Schneid abkaufen lassen. Es ist uns nicht gelungen, die kämpferische Leistung zu zeigen, die uns in den Spielen zuvor ausgezeichnet hat“, ärgerte sich Angreifer und Co-Trainer Fabian Poß.

Der 25-Jährige war gemeinsam mit Hardy Müller, dem zweiten Co-Trainer, bei der Auswärtsniederlage für die Betreuung des Teams verantwortlich. Spielertrainer Thomas Hofer war vergangene Woche am Schambein operiert worden und konnte das Team daher in dieser Partie nicht betreuen.

Trotz der Niederlage gab es aber auch Positives zu berichten: So hat Diefflen in den kommenden Wochen wieder mehr personelle Alternativen zur Verfügung. Nachdem beim 2:0-Sieg im jüngsten Heimspiel gegen die TSG Pfeddersheim (2:0) nur zwei Feldspieler auf der Bank saßen, werden es in der kommenden Partie am Samstag um 15.30 Uhr gegen den amtierenden Vizemeister Röchling Völklingen wohl deutlich mehr sein.

In Dudenhofen konnte Diefflen erstmals den Anfang August verpflichteten Österreicher Damien Enidom einsetzen. Enidom wurde in der 54. Minute eingewechselt, nachdem die Spielberechtigung für den 19-Jährigen mittlerweile vorliegt. Auch der von der FSG Bous verpflichtete Maximilian Andres, der eine Woche zuvor beim 4:1-Sieg in Wiesbach sein Oberliga-Debüt gefeiert hatte, kam wieder zum Einsatz. Andres hatte die ersten Saison-Begegnungen wegen muskulären Problemen verpasst.

Gegen Völklingen will Diefflen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Das scheint auch möglich, denn Röchling verlor zuletzt vier Begegnungen in Serie und rutschte dadurch in der Tabelle auf Rang 13 ab. Diefflen ist Sechster. Dass Völklingen nach den Misserfolgen ein wenig unter Druck steht, schmeckt Poß aber gar nicht. „Wenn der Gegner dazu gezwungen ist, alles in die Waagschale zu werfen, dann ist das immer gefährlich“, warnt der 25-Jährige.