Fußball-Oberliga: Diefflen spielt seine beste Hinrunde in der Oberliga

Fußball-Oberliga : Diefflen spielt seine beste Hinrunde in der Oberliga

Der 3:2-Heimerfolg gegen Aufstiegsanwärter TuS Koblenz war für den FV Diefflen der krönende Abschluss einer erfolgreichen ersten Saisonhälfte: Stolze 28 Zähler sammelte der Club in 19 Begegnungen.

Das bedeutet Platz neun in der Tabelle – und einen neuen Vereinsrekord. Mehr Zähler hatte der Club zur Winterpause in der Oberliga noch nie auf dem Konto.

„Die Vorrunde und das gesamte Jahr 2019 sind damit sehr erfolgreich für uns gelaufen“, freut sich der FV-Vorsitzende Andreas Montag. Und das, obwohl die bisherige Saison für Dieffler Verhältnisse untypisch verlief: War der FV in der Vergangenheit immer dafür bekannt, viele Tore zu schießen, aber auch viele zu kassieren, lief es in der aktuellen Spielzeit eher umgekehrt: Die Abwehr um Torwart-Routinier Enver Marina ließ bislang erst 28 Gegentreffer zu (fünftbester Wert der Liga). Dafür erzielten die Rot-Weißen aber auch „nur“ 35 Treffer (Rang neun).

Angesichts des bislang guten Abschneidens ist es wenig verwunderlich, dass Montag und seine Vorstandskollegen derzeit bemüht sind, den Vertrag mit Trainer-Urgestein Thomas Hofer zu verlängern. „Wir wollen auf jeden Fall mit Thomas weitermachen. Er ist ein Glücksfall für den FV Diefflen und nicht umsonst schon über zehn Jahre bei uns“, sagt der Vorsitzende. Erste Gespräche bezüglich eines weiteren Engagements des 37-Jährigen haben auch schon stattgefunden. Weitere sollen zeitnah folgen.

Am Laufen ist bei den Rot-Weißen auch die Suche nach Verstärkungen. Denn der Club war schon mit einem dünnen Kader in die Spielzeit gegangen. Fallen Spieler aus, sind diese für den FV nur schwer zu ersetzen. So saßen beispielsweise beim 2:0-Heimerfolg gegen die TSG Pfeddersheim mit Maximilian Kolodziej und Marc Schumacher, der eigentlich zum Kader der zweiten Mannschaft gehört, nur zwei einsatzfähige Feldspieler auf der Bank.

Durch eine schwere Verletzung wurde der Kader zudem noch im Herbst weiter ausgedünnt: Der von Eintracht Trier gekommene Verteidiger Leoluca Diefenbach zog sich bei der 2:4-Niederlage bei der SV Elversberg II einen Kreuzbandriss zu und wird bis zum Saisonende ausfallen.

Trotzdem stehen die Chancen gut, dass Trainer Hofer in der zweiten Saisonhälfte mehr Akteure als in der ersten zur Verfügung hat. „Wir sind uns mit drei Spielern prinzipiell einig, dass sie in der Winterpause zu uns wechseln“, verrät Montag. Namen nennt der Vorsitzende allerdings noch nicht. Denn der Club müsse sich erst noch mit den abgebenden Vereinen über die Wechselmodalitäten einig werden.