Fußball-Landesliga: Wadrill-Sitzerath ist das Team der Stunde

Fußball : Wadrill ist das Team der Stunde

Die SG ist in der Landesliga seit acht Spielen ungeschlagen. Jetzt kommt Friedrichweiler.

Sieben Siege und ein Unentschieden in Folge – das ist die Bilanz des Fußball-Landesligisten SG Wadrill-Sitzerath in den vergangenen zwei Monaten. Damit ist die Mannschaft seit dem 1:2 am fünften Spieltag in Bous ungeschlagen.

Am vergangenen Wochenende hauten die Schützlinge des Trainerduos Thomas Warken und Mike Bach jetzt sogar so richtig einen raus: Die hoch gehandelte SSV Pachten wurde auf deren Platz mit 7:0 vom Feld gefegt. „Als wir mit dem Halbzeitpfiff das dritte Tor erzielten, gingen bei Pachten die Köpfe runter. Nach der Pause haben wir nicht nachgelassen und weiter Druck gemacht. Es hat einfach alles gepasst“, war Rafael Weber, der Sportliche Leiter der SG, mit seinem Team hochzufrieden. Dank des Erfolges ist die SG bis auf zwei Punkte an Tabellenführer SF Hostenbach herangerückt, der aber ein Spiel weniger ausgetragen hat.

An diesem Samstag erwartet Wadrill nun um 17.30 Uhr den FV Friedrichweiler, der mit drei Punkten Rückstand auf Tabellenplatz drei lauert. „Wenn wir die Leistung aus dem Spiel in Pachten annähernd wiederholen, werden wir gegen Friedrichweiler bestehen. Klar: Das in Pachten war ein Sahnetag, aber wir haben gezeigt, was in uns steckt“, meint Weber und blickt voraus: „Der November hat noch einige schwere Partien für uns. Wenn wir da gewinnen, können wir uns ganz vorne festsetzen.“

Einen wichtigen Sieg errang zuletzt auch der SV Bardenbach, der richtig schlecht in die Saison gestartet war. Erst am achten Spieltag wurden mit dem 4:1-Sieg gegen die SSV Überherrn die ersten Punkte eingefahren. Mit dem 4:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den SV Britten-Hausbach wurden erstmals in dieser Saison die Abstiegsplätze verlassen. Mit dem gestärkten Selbstvertrauen will der SVB nun am Sonntag (14.30 Uhr) beim Tabellen-Elften VfB Tünsdorf nachlegen. „Wir sind auf jeden Fall stabiler als in der Anfangsphase der Runde, das zeigen die letzten Ergebnisse. Gegen Britten waren wir bissig und aggressiv. Wir haben glatt gewonnen und zu Null gespielt. Das war wichtig“, sagt Bardenbachs Trainer Mark Dillenburger und ist überzeugt: „Wir sind in der Lage, Tünsdorf zu schlagen.“

Fraglich ist hingegen, wer in Bardenbach in der kommenden Saison die sportliche Verantwortung übernehmen wird. Dilenburger hat den Verein informiert, dass er nach der Runde als Trainer nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Aufsteiger Tünsdorf hatte nach gutem Saisonstart zuletzt eine schwere Zeit durchmachen müssen, konnte seine Minus-Serie von sechs Niederlagen in Folge aber am vergangenen Spieltag mit einem 2:1-Sieg in Besseringen beenden.

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