Fußball-Landesliga: TuS Nohfelden möchte noch mal oben angreifen

Fußball-Landesliga : Pirscht sich Nohfelden noch mal an die Spitze ran?

Ein brisantes Derby steigt an diesem Sonntag ab 15 Uhr in der Fußball-Landesliga Nord: Der TuS Nohfelden empfängt die SG Bostalsee. In den vergangenen Jahren lockte das Aufeinandertreffen der beiden Lokalrivalen stets um die 500 Zuschauer an.

Für die Gastgeber ist die Partie gegen den Tabellendritten, der nur drei Zähler hinter Spitzenreiter SG Schiffweiler-Landsweiler/Reden liegt, richtungsweisend. „Wir würden nämlich in der Tabelle gerne noch ein bisschen weiter oben mitmischen als bisher“, sagt TuS-Trainer Sascha Freytag.

Soll das gelingen, darf sich der derzeitige Tabellen-Achte keine Patzer mehr erlauben – gerade auch nicht gegen die SG Bostalsee, die Freytag als „unangenehmen Gegner“ bezeichnet. „Wir haben in dieser Saison schon einige Punkte liegen lassen. Das lag auch daran, dass viele Spieler wegen kleinerer Verletzungen Trainingsrückstand haben. Deshalb sind wir momentan nicht in der besten körperlichen Verfassung“, analysiert der 36-Jährige.

Neben den kleineren Blessuren gibt es beim TuS auch einen schwerwiegenden Ausfall: Offensiv-Akteur Jannis Weider hat sich eine Fußverletzung zugezogen und wird bis zur Winterpause zum Zuschauen gezwungen sein.

Bei den „liegen gelassen Punkten“ denkt Übungsleiter Freytag vor allem an zwei Partien: das 2:3 seiner Mannschaft bei Schiffweiler-Landsweiler und das 2:2 zu Hause gegen den Tabellenvorletzten SF Güdesweiler. Bei der Niederlage des TuS in Schiffweiler kassierten die Gastgeber schon in der ersten Hälfte zwei Feldverweise. Doch trotz doppelter Unterzahl siegten sie am Ende mit 3:2.

Nur drei Tage nach dem Bostalsee-Derby steht am Mittwoch, 23. Oktober, für Nohfelden bereits ein weiteres Heimspiel an: In der fünften Runde des Saarlandpokals empfängt der Landesligist Verbandsliga-Spitzenreiter SV Bliesmengen-Bolchen. Anstoß ist um 19 Uhr. Eine Aufgabe, die Freytag wenig begeistert: „Das war mit das undankbarste Los, das wir bekommen konnten. Gegen Bliesmengen-Bolchen wird es sportlich extrem schwer, zudem ist das Duell wegen der großen Entfernung zwischen den beiden Orten nicht besonders attraktiv.“