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Fußball: Hasborn verliert zum Abschied gegen Mechtersheim

Fußball: Hasborn verliert zum Abschied gegen Mechtersheim

Hasborn. Mit einem Erfolgserlebnis im letzten Saisonspiel gegen den TuS Mechtersheim wollte sich der SV Rot-Weiß Hasborn nach dem feststehenden Abstieg aus der Fußball-Oberliga Südwest verabschieden. Doch daraus wurde nichts. Nach einer schwachen zweiten Hälfte verloren die Rot-Weißen vor 150 Zuschauern im Waldstadion mit 1:4 (1:1)

Hasborn. Mit einem Erfolgserlebnis im letzten Saisonspiel gegen den TuS Mechtersheim wollte sich der SV Rot-Weiß Hasborn nach dem feststehenden Abstieg aus der Fußball-Oberliga Südwest verabschieden. Doch daraus wurde nichts. Nach einer schwachen zweiten Hälfte verloren die Rot-Weißen vor 150 Zuschauern im Waldstadion mit 1:4 (1:1). "Gegen Mechtersheim hat man noch einmal deutlich gesehen, warum wir abgestiegen sind", ärgerte sich Trainer Gerd Warken.

Dabei hatte Hasborn richtig gut begonnen. Pascal Petry köpfte nach einer Viertelstunde eine Ecke von Jan Stutz zum 1:0 für die Warken-Elf ein. Danach hatten die Hausherren mehrfach die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, doch die Chancen wurden aber nicht clever genug ausgespielt oder überhastet vergeben. Fünf Minuten vor der Pause schockte ein Traumtor die Gastgeber. Mechtersheims Kevin Sigl spazierte durchs Mittelfeld, sah das RWH-Schlussmann Jörg Henkes weit vor dem Tor stand. Sigl zog aus 45 Metern einfach mal ab und die Kugel passte genau unter die Latte zum 1:1.

Damit schien der Hasborner Siegeswille gebrochen. Mechtersheim konnte nun fast ungestört kombinieren. Kurz nach der Pause flankte Gian-Luca Korte halbhoch von links vors Tor. Dort zog Sigl volley ab und es hieß 1:2. Nach einer Stunde gelang Sigl mit einem verwandelten Foulelfmeter das 1:3. Die Hausherren kamen in dieser Phase kaum noch aus der eigenen Hälfte. Ab der 80. Minute musste Hasborn zu Zehnt weiter spielen. Warken hatte schon drei Mal gewechselt und bei Jan Stutz ging es mit Oberschenkelproblemen nicht mehr. In der Schlussminute fiel dann noch das 1:4 durch Steffen Burkhard. sem