Fußball-Hallenturnier des FV Lebach ab zweitem Weihnachtstag

Saarländisches Hallenmasters : Für Kremic hat der Aufstieg Priorität

Der FV Lebach veranstaltet ab dem zweiten Weihnachtstag sein Hallenmasters-Qualifikationsturnier. Die gastgebende SG Lebach-Landsweiler will mindestens ins Halbfinale. Ansonsten hat bei SG-Trainer Faruk Kremic aber die Feldrunde Priorität.

Drei Mal in Folge qualifizierte sich die SG Lebach-Landsweiler zuletzt für das Volksbanken-Masters des Saarländischen Fußballverbandes. Das Finalturnier war dabei immer ein tolles Erlebnis für Spieler und Fans der SG.

In diesem Winter war die Punkteausbeute in der Halle von Lebach-Landsweiler vor dem eigenen Turnier des FV Lebach um den HKS-Cup (beginnt am zweiten Weihnachtstag) allerdings bislang mager. Einem dritten Platz in Merchweiler folgte das Ausscheiden in der Runde der letzten acht beim vom SV Landsweiler ausgerichteten Heim-Turnier der SG.

„Es war einfach nicht mehr drin“, sagte Trainer Faruk Kremic am Sonntag nach dem Viertelfinal-Aus gegen den VfL Primstal. Beim zweiten eigenen Turnier, an dem unter anderem Oberligist FC Hertha Wiesbach und Saarlandligist FV Eppelborn teilnehmen, will der Übungsleiter aber unbedingt ins Halbfinale. Ansonsten legt Kremic in diesem Winter nicht so viel Wert auf den „Budenzauber“: „Wir haben dieses Mal keine großen Ambitionen in der Halle, weil unser anderes großes Ziel Priorität hat“, stellt der 44-Jährige klar.

Das „andere große Ziel“ ist die direkte Rückkehr in die Saarlandliga auf dem Feld. Und da sieht es zur Winterpause gut aus: Die SG führt die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor dem SV Rot-Weiß Hasborn an. Kein Wunder also, dass Kremic sagt: „Ich bin zufrieden mit unserer Punktausbeute.“

Um den knappen Vorsprung an der Spitze nicht in Gefahr zu bringen, lässt es die SG in der Halle etwas ruhiger angehen, um keine unnötigen Körner zu verlieren. „Denn für mich wird der März 2019 die entscheidende Phase der Saison“, sagt Kremic. Da stehen für seine Elf das Top-Duell gegen den Tabellendritten SG Marpingen-Urexweiler oder das Derby bei der SG Thalexweiler-Aschbach an.

Dass es bei Lebach-Landsweiler nach dem Abstieg aus der Saarlandliga in der Verbandsliga Nord-Ost so gut läuft, liegt vor allem an der Offensive. „Das ist unsere Stärke. Um die ausspielen zu können, nehme ich auch ein paar Gegentore mehr in Kauf“, erklärt der Übungsleiter. 62 Tore hat seine Mannschaft schon erzielt – das sind die mit Abstand meisten der Liga, weit vor Marpingen-Urexweiler und Hellas Bildstock (beide je 45 erzielte Tore).

Die „Mission Wiederaufstieg“ geht Lebach-Landsweiler im neuen Jahr mit einem gegenüber der Vorrunde unverändertem Kader an. Zu- oder Abgänge in der Winterpause soll es nicht geben. Dafür steht der erste Neuzugang für die kommende Spielzeit fest: Mittelfeldspieler Maximilian Mehle kommt von Landesligist SV Fraulautern. Bereits der Vater des 20-Jährigen, Christian Mehle, spielte für den FV Lebach.

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