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Fußball-Frauen wollen heute im Schongang ins Viertelfinale

Brasilia. Auf Rechenspiele haben die deutschen Fußballerinnen keine Lust. "Wir werden auf Sieg spielen, von Herumtaktieren halte ich gar nichts", sagt Spielführerin Saskia Bartusiak. Doch die kuriose Ausgangslage vor dem letzten Olympia-Gruppenspiel gegen Kanada heute (21 Uhr) in Brasilia lädt förmlich dazu ein. sid

Auf Rechenspiele haben die deutschen Fußballerinnen keine Lust. "Wir werden auf Sieg spielen, von Herumtaktieren halte ich gar nichts", sagt Spielführerin Saskia Bartusiak. Doch die kuriose Ausgangslage vor dem letzten Olympia-Gruppenspiel gegen Kanada heute (21 Uhr) in Brasilia lädt förmlich dazu ein.


Die Krux: Bei einem Sieg gegen den Tabellenführer der Staffel F (sechs Punkte) träfe die deutsche Auswahl (vier) als Gruppensieger im Viertelfinale wohl auf die gefürchteten Französinnen oder Angstgegner USA. Ein Remis aber sichert Platz zwei und mit (wahrscheinlich) Schweden oder China den leichteren Gegner. Bei einer Niederlage droht Rang drei, nur bei mehr als fünf Toren Unterschied das Aus. Sollen die Deutschen also auf Unentschieden spielen? Bundestrainerin Silvia Neid winkte ab. Sie will aber nach dem 6:1 gegen Simbabwe und dem 2:2 gegen Australien Spielerinnen für das Viertelfinale schonen.