Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern verliert 1:3 bei 1860 München

3. Fußball-Liga : FCK bleibt unter Neu-Trainer Schommers ohne Sieg

Lauterer 1:3 bei 1860 durch Eigentore und Torwartpatzer.

Flehende Appelle an die wütenden Fans beim 1. FC Kaiserslautern, Ende der Amtszeit für den Trainer beim FC Carl Zeiss Jena– für die beiden Traditionsclubs gehen die Turbulenzen in der 3. Fußball-Liga auch nach dem zehnten Spieltag weiter. Neu-Trainer Boris Schommers hat es auch im zweiten Spiel nach seiner Amtsübernahme nicht geschafft, beim ehemaligen deutschen Meister aus Kaiserslautern die Wende einzuleiten. Nach der 1:3-Pleite beim TSV 1860 München reichte es den FCK-Fans im Stadion an der Grünwalder Straße: „Wir haben die Schnauze voll“, riefen die frustrierten Anhänger.

Für Torwart Lennart Grill eine nachvollziehbare Reaktion. „Ich kann den Frust komplett verstehen, aber wir kommen da nur gemeinsam raus“, sagte der Schlussmann. Gleich zwei Eigentore unterliefen den Lauterern bei der vierten Saisonniederlage, das dritte Gegentor ging auf die Kappe von Torhüter Grill. Magere zehn Punkte holten die Lauterer von möglichen 30. Wir haben uns heute selbst geschlagen. Wir haben drei Eigentore erzielt“, bemängelte Trainer Schommers und betonte, er fahre „mit sehr vielen Erkenntnissen nach Hause“. Obwohl der Nachfolger von Sascha Hildmann ein stabiles Defensivverhalten in den Fokus rückte, zeigen sich die Schwächen gerade dort erneut in aller Deutlichkeit.

Am kommenden Samstag empfängt der FCK nun ausgerechnet das Team aus Jena, bei dem dann nicht mehr Lukas Kwasniok als Cheftrainer an der Linie stehen wird. Er wurde nach dem 1:2 in Überzahl gegen den MSV Duisburg freigestellt. Es war die neunte Pleite im zehnten Spiel. „Die Ergebnisse sprechen für sich. Es war Zeit zu handeln“, erklärte FCC-Präsident Klaus Berka. Jena ist mit einem Punkt abgeschlagener Letzter der Liga.

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