Fußball-Bundesligist Hannover 96 möchte die "50+1-Regel" kippen

Fußball-Bundesligist Hannover 96 möchte die "50+1-Regel" kippen

Hannover. Hannover 96 lässt im Kampf um die Zulassung von Investoren im deutschen Fußball nicht locker. Wie die Deutsche Fußball-Liga erklärt, reichte der Bundesligist einen Antrag zur Änderung der "50+1-Regel" ein. Der werde bei der Mitgliederversammlung im November behandelt. Für eine Satzungsänderung ist eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig

Hannover. Hannover 96 lässt im Kampf um die Zulassung von Investoren im deutschen Fußball nicht locker. Wie die Deutsche Fußball-Liga erklärt, reichte der Bundesligist einen Antrag zur Änderung der "50+1-Regel" ein. Der werde bei der Mitgliederversammlung im November behandelt. Für eine Satzungsänderung ist eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig. Die Regel verhindert, dass Investoren mehr als 50 Prozent der Anteile an einem Bundesligisten erwerben können. In anderen Ligen, etwa in England, gibt's eine solche Regelung nicht. Für Hannovers Präsident Martin Kind geht es bei der Entscheidung um die Zukunft des Clubs: "Wir müssen mittel- und langfristig unsere Kapitalsituation verbessern. Sonst bleiben wir im unteren Drittel der Liga." Sorge der Kritiker, damit würde die Liga für "Heuschrecken", die rein finanzielle Interessen haben, geöffnet, hält Kind für unbegründet. dpa

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