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Fußball: Bezirksliga: Macht Hilbringen das Rennen?

Fußball-Bezirksliga : Macht Hilbringen das Bezirksliga-Rennen?

Der Vorjahresdritte gilt für viele als heißer Meisterschafts-Kandidat, Trainer Hürter vermeidet es aber, vom Titel zu reden.

Der Vorjahresdritte FSV Hilbringen wird in der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern hoch gehandelt. Doch FSV-Trainer Helmut Hürter vermeidet es, vom Titel zu reden. „Ich sehe mein Team schon gut aufgestellt und wir wollen natürlich oben mitspielen. Doch es gibt keinen Druck auf die Mannschaft. Schließlich haben wir nicht vergessen, wo wir herkommen“, sagt Hürter, der das Team im März 2018 übernahm, als es in der Abstiegszone stand, und den Klassenverbleib schaffte.

Seit sechs Wochen ist die Mannschaft in der Vorbereitung auf die neue Saison – und der Trainer sieht sein Team auf einem guten Niveau. „Wir haben natürlich auch Urlauber und Schichtarbeiter, aber das ist in fast allen Vereinen der Fall. Von daher will ich da nicht jammern.“

Sein Kader aus der vergangenen Runde musste nur zwei Abgänge verkraften. „Unser Torhüter Yannick Steffen tritt kürzer, ist nun Torwarttrainer. Yannick war eine Führungsfigur. Mathias Tritz hat sich andere Prioritäten gesetzt und wird in der Zweiten spielen“, erklärt der Trainer.

In Sachen Neuzugänge kam aus Wahlen-Niederlosheim mit Stephan Fandel ein zentraler Mittelfeldspieler. Dazu gesellten sich Rückkehrer Georg Sonnier (aus Menningen) und Marco Schmidt (SV Mettlach II) sowie drei Spieler aus der A-Jugend. „Zum einen also erfahrene Leute und zum anderen Jugendspieler, die schon sehr weit sein. Sie alle machen dem Kader Druck. Ich denke, dass wir uns in der Breite und auch in der Spitze verbessert haben.“

Andere Saisonziele hat Sebastian Schramm, der Trainer der SG Perl-Besch II. „Zuerst mal nicht in Abstiegsgefahr kommen und dann eine Saison spielen, die mit einem gesicherten Mittelfeldplatz endet“, lautet der Wunsch des Übungsleiters. Dazu sollen die Neuzugänge Timo Wellenberg vom SV Kirf und Luc Schmitz von der SG Obermosel ihren Teil beitragen. Von der ersten Mannschaft kommt zudem mit Christoph Carl ein gestandener Verbandsliga-Spieler (23 Spiele in der vergangenen Saison, sechs Treffer). Da nur ein Abgang zu verzeichnen ist, sieht Schramm die Sache mit dem Saisonziel optimistisch. „Unsere tolle Kameradschaft wird sich sicher noch positiv für uns auswirken.“

Beim SV Merchingen möchte Trainer Artur Kruser „den neunten Platz aus dem Vorjahr toppen und die Favoriten immer wieder mal ärgern.“ Seit dem Winter ist Kruser in Menningen in der Verantwortung. Sein Kader ist zusammengeblieben, ein Zeichen für die tolle Kameradschaft, die im Team herrscht. „Die Vorbereitung lief gut, in den Testspielen haben wir aber durchaus unterschiedliche Leistungen gezeigt, es war alles dabei. Leider haben wir im Moment zwei angeschlagene Spieler, sonst ist alles im grünen Bereich. Von uns aus kann es losgehen.“ Dass das mit der guten Kameradschaft keine Worthülse ist, zeigt, dass mit Robin Denoyelle und Frederik Scholtes zwei ehemalige Merchinger wieder in den Kader zurückgekehrt sind.

Mit den beiden Aufsteigern FC Beckingen und FC Wadrill-Sitzerath II sowie den Absteigern SF Hüttersdorf und SV Limbach-Dorf (zuvor FSG Schmelz-Limbach) ist gleich ein Viertel der Teams neu in der Klasse.