Für Waschburger wird die WM-Qualifikation kompliziert

Schwimmen : Für Waschburger wird die WM-Qualifikation kompliziert

Freiwasserschwimmer Andreas Waschburger aus Saarbrücken wollte sich vor dem Weltcup in Doha nicht auf Rechenspiele einlassen, was die Qualifikation für die WM vom 13. bis 18. Juli im südkoreanischen Gwangju angeht.

Doch genau das, was der 32-jährige Polizeikommissar unbedingt vermeiden wollte, ist eingetreten: ein Rechenspiel mit noch unklarem Ausgang.

Das Rennen am Samstag gewann Florian Wellbrock aus Magdeburg. Der Becken-Europameister über 1500 Meter setzte sich über die 10 Kilometer in 1:52:24,4 Stunden vor dem Ungarn Kristof Rasovsky durch. Wellbrock hatte bereits beim Saisonabschluss 2018 in Abu Dhabi triumphiert. Hinter Wellbrock landete dessen Magdeburger Teamkollege Rob Muffels auf dem sechsten Platz, der Saarländer Waschburger wurde Achter.

Wellbrock ist damit für die WM gesetzt. Um den zweiten Platz streiten sich Muffels und Waschburger. Denn: Bei der ersten WM-Qualifikation kamen die Konkurrenten genau umgekehrt ins Ziel: Waschburger wurde Sechster, Muffels Achter. Eigentlich sollten die Platzierungen addiert und der bessere Athlet für die WM nominiert werden. Für den Fall, wie er jetzt eingetreten ist, gab es im Vorfeld keine Vereinbarung. „Dann weiß keiner, was passiert“, hatte Waschburger gesagt. Der Verband ist nun also am Zug.

Die St. Ingbertin Sarah Bosslet verpasste als 29. unterdessen die angestrebte Top-20-Platzierung.

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