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Fünf desolate Minuten vor der Pause läuten Pleite der Braves ein

Fünf desolate Minuten vor der Pause läuten Pleite der Braves ein

Homburg. "Die letzten fünf Minuten vor der Halbzeit haben wir vergessen, wie man Basketball spielt", sagte Marco Amelow ratlos. Der Trainer der Saar-Pfalz Braves musste in dieser Phase mit ansehen, wie seine Mannschaft von einer 23:20-Führung in einen 26:44-Rückstand zur Halbzeit geriet. Am Ende war die Hypothek zu hoch, sodass der BV Chemnitz 99 am 27. Spieltag der 2

Homburg. "Die letzten fünf Minuten vor der Halbzeit haben wir vergessen, wie man Basketball spielt", sagte Marco Amelow ratlos. Der Trainer der Saar-Pfalz Braves musste in dieser Phase mit ansehen, wie seine Mannschaft von einer 23:20-Führung in einen 26:44-Rückstand zur Halbzeit geriet. Am Ende war die Hypothek zu hoch, sodass der BV Chemnitz 99 am 27. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga einen 70:52-Sieg im Sportzentrum Homburg-Erbach feiern konnte.Dabei war selbst nach diesen desolaten Minuten noch alles möglich: Einer deftigen Halbzeitansprache folgte eine fulminante Rückkehr. Die 1300 Zuschauer trieben die Blau-Weißen lautstark nach vorne, während nun bei Chemnitz wenig zusammenlief. Der Vorsprung schmolz, und nach 30 Minuten stand es 46:50 aus Sicht der Gastgeber.

Doch im Abschlussviertel waren die Saar-Pfälzer platt und konnten den Gästen nichts mehr entgegen setzen. "Die Aufholjagd hat viel Kraft gekostet. Wenn wir in Führung gegangen wären, hätte es vielleicht noch einmal anders ausgesehen", trauerte Amelow einigen Chancen hinterher. Näher als vier Zähler kamen die Braves nicht heran. Lee Jeka und Travis Reed waren mit jeweils 14 Zählern die erfolgreichsten Schützen beim Heimteam.

Doch es gab auch eine positive Nachricht, denn das Tabellenschlusslicht Leitershofen/Stadtbergen unterlag den Kirchheim Knights mit 90:99 (46:49). Damit haben die Braves weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf den einzigen Abstiegsplatz. hej