1. Sport
  2. Saar-Sport

FSV Hemmersdorf wehrt sich gegen Kritik vom FC Rastpfuhl an Fairplay

Spielerwechsel : Funktionär: Ein einfacher Mausklick reicht nicht aus

Rastpfuhls Gegner Hemmersdorf verbittet sich Kritik, wonach der FSV nicht im Sinn des Fairplay-Gedankens gehandelt habe.

Der FSV Hemmersdorf wehrt sich in einer an diesem Donnerstag, 6. Juni, veröffentlichten und von Adrian Steinhauer, Mitglied im Vorstands-Team Finanzen, unterzeichneten Stellungnahme gegen die gegen seinen Verein erhobenen Vorwürfe. Dem FSV wurde vorgeworfen, der Protest gegen die Wertung der Partie in der Aufstiegsrunden gegen den FC Rastpfuhl II (0:2) verstoße gegen den Fairplay-Gedanken.

In der Stellungnahme des FSV Hemmersdorf heißt es unter anderem: „Was leider komplett verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass der FC Rastpfuhl II auch ohne einen Protest von uns als Verlierer gewertet worden wäre.“

Der FSV Hemmersdorf führt weiter aus: „Der Regelverstoß war ja dem Saarländischen Fußball-Verband bereits vor unserem Protest bekannt, und es hätte damit auch ohne Protest zu einem Verfahren von Amts wegen kommen müssen. Und da die Regularien hier ganz klar lauten ,Wurde ein Spieler ohne Spielerlaubnis oder Spielberechtigung eingesetzt oder wurde die Spielerlaubnis zu Unrecht erteilt, ist das Spiel für die betreffende Mannschaft mit 0:0 als verloren zu werten’, hätte der FC Rastpfuhl II also auch ohne unseren Protest das Endspiel um den Aufstieg nicht erreicht.“

Steinhauer schreibt weiter: „Unser Protest führte letztlich nur dazu, dass darüber hinaus das Spiel für uns als gewonnen gewertet wurde. Also wenn einer sauer sein sollte, dann müsste das aus unserer Sicht der VfB Differten sein, der ohne unseren Protest bereits aufgestiegen wäre. Aber bei weitem haben weder der FC Rastpfuhl noch der 1. FC Saarbrücken noch völlig Unbeteiligte das Recht, uns Fairplay abzusprechen.“

Steinhauer ist neben seiner Funktion im Vorstand des FSV Hemmersdorf auch Klassenleiter beim Saarländischen Fußball-Verband. Er verweist in seiner Stellungnahme auch darauf, dass man für einen online beantragten Vereinswechsel die kompletten persönlichen Daten des Spielers eingeben müsse – und dafür mehrfach eine Bestätigung klicken müsse. Nur durch einen einfachen Mausklick sei die Beantragung eines Spielerwechsels nicht möglich.