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FSG Ottweiler/Steinbach will die Fußball-Saarlandliga halten

Fußball-Saarlandliga : Der Klassenkampf kann kommen

Die FSG Ottweiler/Steinbach gehört in der Fußball-Saarlandliga zu den kleinen Vereinen. Daher ist das Saisonziel auch dieses Jahr klar: irgendwie die Klasse halten.

Ein personeller Umbruch, begrenzte finanzielle Möglichkeiten bei Neuverpflichtungen und schon in der Vorbereitung eine Handvoll Ausfälle. Die FSG Ottweiler/Steinbach steht in der Fußball-Saarlandliga vor einer schwierigen Saison. Darin sind sich die beiden Trainer Stephan Schock und Frank Backes einig und deshalb ist in ihren Köpfen kein Platz für illusorische Erwartungen. „Für uns geht es in der kommenden Spielzeit schlichtweg darum, die Klasse zu halten“, nennt Backes im SZ-Gespräch die realistische Einschätzung und gleichzeitig die Gründe: „Die Klasse ist stärker geworden“, sagt der 45-Jährige und er nennt exemplarisch die beiden Oberligaabsteiger FSV Jägersburg und VfB Dillingen sowie den starken Aufsteiger Rotweiß Hasborn. „Zudem haben sich etliche Vereine enorm verstärkt“, führt der FSG-Trainer an. Sein Trainerkollege nennt noch einen Grund für die vorsichtige Saisoneinschätzung. „Mit dem Karriereende des Routiniers Lukas Decker, mit drei Abgängen und sechs neuen Spielern hat sich bei uns auch ein Umbruch vollzogen“, erklärt Stephan Schock. Mit Lukas Hainer will ein weiterer Leistungsträger zudem nur noch aushilfsweise einspringen.

Doch er macht ebenso deutlich, dass für eine Negativhaltung und frühzeitige Resignation bei den Verantwortlichen kein Raum ist. „Wir werden aber auf jeden Fall versuchen, unser Niveau der vergangenen Spielzeit zu halten“, kündigt der 48-Jährige an und verweist darauf, dass die FSG nach guter Vor- und verkorkster Rückrunde auf Platz zwölf sechs Mannschaften in der Tabelle hinter sich gelassen hatte.

Für die neue Meisterschaftsrunde stehen dem Trainerduo des Ottweiler Saarlandligisten 18 Feldspieler und drei Torleute zur Verfügung, aber schon in der Saisonvorbereitung fehlen vier Spieler wegen Verletzung. Peter Lieder laboriert noch immer an einer Knieverletzung aus dem letzten Punktspiel im Mai, Benjamin Veith hat sich gleich im ersten Training eine Meniskusverletzung zugezogen, Jonas Ettelbrück hat sich im ersten Testspiel ebenfalls am Knie verletzt und Bartosz Klosowski musste nach einem Fingerbruch operiert werden. Hinzu kommen einige Akteure, die beim ersten Punktspiel am 27. Juli noch in Urlaub sind, so dass die personellen Perspektiven zum Saisonstart nicht gerade rosig sind. „Wir werden den Kopf deshalb sicher nicht in den Sand stecken“, versichern Backes und Schock übereinstimmend. „Wir müssen versuchen, die Jungs als Einheit einzuschwören und wir müssen zusammenrücken“, geben sich beide kämpferisch und durchaus auch optimistisch. Für die FSG beginnt die neue Runde mit einem Heimspiel am Samstag, 27. Juli, um 16 Uhr gegen den FC Homburg II. Im Mittwochspiel der englischen Woche zum Auftakt steht das Kreisderby bei Borussia Neunkirchen auf dem Spielplan.