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Frühe Generalprobe

Paderborn. sid

Von Paderborn über Prag nach Rio: Horst Hrubesch hat in seiner langen Laufbahn fast alles erlebt - dennoch steht der Trainer der deutschen U21-Fußballer nun vor der wohl aufregendsten Phase seiner Karriere. Mit dem EM-Test gegen Italien beginnt eine Reise, die für Hrubesch und Co. erst 17 Monate später im olympischen Endspiel von Maracana enden soll.

"Das sind die letzten Möglichkeiten, vor der EM-Endrunde etwas auszuprobieren. Wir wollen die Dinge jetzt in die richtige Richtung bringen", sagt Hrubesch vor dem Länderspiel-Doppelpack gegen Italien heute in Paderborn (20 Uhr/Eurosport) und gegen England am Montag in Middlesbrough (20.45 Uhr/Eurosport). Es sind die finalen Auftritte vor den Titelkämpfen in Tschechien (17. bis 30. Juni). "Und dort", sagt Hrubesch, "wollen wir den Titel, ganz klar".

Der 63-Jährige weiß, was dafür zu tun ist - 2009 führte er die vielleicht stärkste U21 der DFB-Geschichte zum EM-Sieg. Und deshalb suchte er sich für die Generalprobe die stärksten verfügbaren Prüfsteine: Rekord-Europameister Italien und der zweimalige Titelträger England gehören in Tschechien zu den Favoriten, auf die DFB-Elf können sie dort aber frühestens im Halbfinale treffen. Der Sprung unter die letzten Vier würde zugleich das Olympia-Ticket bringen.

"Über den Stellenwert der EM braucht man nicht zu diskutieren", sagt Hrubesch: "Das sieht man an unserem Kader." Darin findet sich Prominenz: Weltmeister Matthias Ginter sowie die A-Nationalspieler Kevin Volland, Marc-André ter Stegen, Max Meyer und Christian Günter stehen an der Spitze.