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Friesinger-Postma attackiert Pechstein

Sotschi. Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger-Postma hat ihre einstige Rivalin Claudia Pechstein nach deren viertem Platz über 3000 Meter in Sotschi angegriffen. In einer Kolumne für die „Welt“ schrieb die nicht mehr aktive Inzellerin: „Vielleicht war es jetzt selbst für Claudia zu viel – aber wenn, dann hat sie das selbst zu verantworten, dann ist das ihre eigene Schuld. dpa/sid

"

Um die 41-Jährige herrsche große Unruhe. Dass ihr Freund Matthias Große vom Deutschen Olympischen Sportbund eine Akkreditierung erhalten habe, sei Pechsteins erster Sieg schon vor dem Start gewesen. Die Akkreditierung habe bei vielen Athleten und Betreuern für Unmut gesorgt. "All jene, die nicht die Meinung von Claudia und ihrem Lebensgefährten teilen, haben schnell ein Problem", erklärte Friesinger-Postma. Dem Verband warf sie vor, Pechstein gewähren zu lassen und in Kauf zu nehmen, "dass junge und sensible Talente wie Stephanie Beckert eben an dieser forschen Art zerbrechen". Pechstein sagte zu den Anschuldigungen nur: "Ich laufe nicht gegen Anni Friesinger, deswegen beschäftige ich mich mit solchen Vorwürfen überhaupt nicht."

Heute startet Sprinterin Jenny Wolf über 500 Meter in ihre letzten Winterspiele. Sie hat beste Aussichten, für die erste Medaille der deutschen Kufenflitzer in Sotschi zu sorgen. Die Weltcups in Inzell und Heerenveen will die 35-Jährige noch bestreiten, dann ist nach fünf WM-Titeln und 61 Weltcupsiegen Schluss. 2010 in Vancouver war Wolf über 500 Meter Zweite geworden.