Freie Fahrt für beide AnwärterFormel 1 stellt Rekord auf: 20 Rennen in der Saison 2011

Freie Fahrt für beide AnwärterFormel 1 stellt Rekord auf: 20 Rennen in der Saison 2011

Sao Paulo. Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hat die Konkurrenzsituation im WM-Titelkampf zwischen seinen beiden Formel-1-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber als "nahezu kontrolliert" bezeichnet. "Es ist lediglich eine Geschmacksfrage, ob man lieber mit Jung-Siegfried oder Winnetou in den Krieg ziehen möchte", sagte Mateschitz

Sao Paulo. Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hat die Konkurrenzsituation im WM-Titelkampf zwischen seinen beiden Formel-1-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber als "nahezu kontrolliert" bezeichnet. "Es ist lediglich eine Geschmacksfrage, ob man lieber mit Jung-Siegfried oder Winnetou in den Krieg ziehen möchte", sagte Mateschitz.

Vettel liegt vor dem Großen Preis von Brasilien an diesem Sonntag (17 Uhr unserer Zeit/RTL und Sky) auf dem vierten Rang der WM-Wertung. Nach seinem Motorplatzer zuletzt in Führung liegend auf dem neuen Kurs in Südkorea hat der Heppenheimer 206 Punkte. Webber ist Zweiter, hat 220 Zähler. Rang eins hat Ferrari-Star Fernando Alonso (231) inne. Dritter ist Ex-Weltmeister Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/210). Nur noch rechnerische Chancen hat bei maximal 50 zu holenden Punkten dessen Teamkollege Jenson Button als Fünfter (189).

Die Konkurrenzsituation zwischen dem 23 Jahre alten Vettel und dem 34 Jahre alten Webber sei "zweifelsohne vorhanden", sagte Mateschitz. Der Deutsche und der Australier seien "zwar unterschiedlich in ihren Persönlichkeiten", aber gleichermaßen schnell. "Beide zeichnet ein hohes Maß an Stärke und Leistungsorientierung sowie eine unglaubliche Einsatzbereitschaft aus", sagte der Rennstall-Besitzer. Im Gegensatz zu Ferrari, wo Wasserträger Felipe Massa für seinen Teamkollegen Alonso zurückstecken würde, will Red Bull seine Piloten offenbar nicht an die Leine nehmen.

Dass eine Stallorder verboten ist, stört Red-Bull-Widersacher Ferrari dabei wenig. Kurz vor der Entscheidung mit den letzten beiden Saisonrennen binnen acht Tagen deutete zudem McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh an, dass Button seinem Kollegen Hamilton im Titelkampf helfen könnte. dpa

Sao Paulo. Bei der Formel-1-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr steht hinter den Großen Preisen von China und Indien noch ein Fragezeichen. Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobil- Verbandes Fia hat den Rekordkalender von 20 Rennen bestätigt, aber diese beiden Strecken müssen noch abgenommen werden. Der Große Preis von Deutschland ist für den 24. Juli angesetzt. Dieses Mal ist der Nürburgring Gastgeber.

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Die nächste Saison startet am 13. März erneut in Bahrain. Nach drei weiteren Überseerennen, sofern China nicht gestrichen werden sollte, findet in Istanbul der Europa-Auftakt statt. Indien soll am 30. Oktober seine Grand-Prix-Premiere feiern. Anders als in diesem Jahr steigt das Finale wieder in Brasilien, wo an diesem Wochenende das vorletzte Saisonrennen stattfindet. dpa

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