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Frauenbasketball-Bundesligist BC Saarlouis empfängt am Sonntag TSV Wasserburg

Frauenbasketball-Bundesliga : Royals dürfen endlich wieder spielen

Frauenbasketball-Bundesligist empfängt am Sonntag Titelkandidat TSV Wasserburg.

Frauenbasketball-Bundesligist inexio Royals Saarlouis fiebert dem ersten Ligaspiel nach seiner Corona-Quarantäne entgegen. An diesem Sonntag ist ab 15 Uhr der TSV Wasserburg in der Stadtgartenhalle zu Gast. Das Ergebnis der Corona-Nachtests vom Mittwoch gab grünes Licht: Alle sind genesen und nicht mehr infektiös.

Früher begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe, aktuell könnten die Vorzeichen aber nicht verschiedener sein: Wasserburg reist mit einem 62:54-Heimsieg gegen den Herner TC im Rücken selbstbewusst nach Saarlouis, wo fast der gesamte Kader der Royals und auch Trainer Marc Hahnemann an Covid-19 erkrankt waren. Die Ligaspiele gegen den USC Freiburg und bei den flippo Baskets BG 74 in Göttingen mussten verschoben werden. „Fast alle hatten Symptome, aber nicht gleichzeitig. Dadurch konnten wir durchgängig wenigstens Video-Workouts mit denen machen, die belastbar waren“, berichtet Trainer Hahnemann.

Dem 29-Jährigen stehen bis auf Gabi Nemcova (Kreuzbandriss) alle Schützlinge zur Verfügung. Zuletzt stieg Mandy Geniets wieder ins Training ein. Nach ihrem Kreuzbandriss vor einem Jahr und einem leichten Bandscheibenvorfall im bisher einzigen Spiel (55:76 beim BC Marburg) war Geniets, die am Mittwoch 22 Jahre wurde, auch die Spielerin mit den anhaltendsten Symptomen.

Zum Spiel sagt Hahnemann: „Gegner und Ergebnis sind erst mal nebensächlich. Wir wollen endlich spielen und werden 100 Prozent geben. Wie viel das am Ende ist, wird sich zeigen“, sagt Hahnemann, der mit seinem Team im Pokal-Achtelfinale am 9. oder 10. Dezember wieder in Marburg zu Gast sein wird.