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Frauen des 1. FC Saarbrücken sind gefordert
Spitzenspiel für den Tabellenführer der 2. Liga

Saarbrücken. Frauen des FCS treten bei der TSG Hoffenheim II an. Von David Benedyczuk

Die Zweitliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken reiten auf der Erfolgswelle. Zwei Siege samt Spitzenposition in der Liga, dazu zwei Erfolge und Achtelfinal-Einzug im DFB-Pokal – die Pflichtspiel-Bilanz des Teams von Trainer Taifour Diane könnte besser nicht sein. Ob das nach dem Gipfeltreffen an diesem Sonntag um 14 Uhr bei der TSG Hoffenheim II so bleibt, scheint ob der jüngsten Bilanz fraglich.


Die letzten fünf Duelle mit den Kraichgauerinnen gingen klar verloren – bei einem Torverhältnis von 1:23 mussten sich die FCS-Frauen stets mit mindestens drei Toren beugen, wobei Diane anmerkt: „Wir hatten zuletzt immer die erste Torchance und waren dazu spielerisch gleichwertig.“ Neben dem Abschluss hakte es gegen den Serienmeister der ehemaligen 2. Liga Süd – die TSG holte drei Titel in Folge – vor allem in einem: „Die Athletik hat den Unterschied ausgemacht. Der Gegner war robuster und körperlich präsenter“, sagt Diane.

Diesmal will sich der FCS nicht den Schneid abkaufen lassen. „Es wird Zeit, dass wir gegen sie endlich punkten. Das ist unser Ziel“, betont der Trainer. Während die zuletzt kranken Emma Dörr und Torjägerin Jacqueline De Backer wieder fit sind, besteht bei Ersatztorfrau Patricia Chladekowa nach ihrer Verletzung im Pokal beim Hegauer FV der Verdacht auf Jochbeinbruch. Beim 5:0-Sieg war Julia Matuschewski mit vier Toren die gefeierte Akteurin. Der Top-Neuzugang weiß übrigens, wie man in St. Leon-Rot, wo Hoffenheim II die Heimspiele austrägt, gewinnt. Letzte Saison traf sie dort zum 1:0-Sieg des 1. FFC Frankfurt II – ein gutes Omen.