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Formel 1: Schwere Zeiten für Optimist Rosberg

Formel 1: Schwere Zeiten für Optimist Rosberg

Selbst ein ewiger Optimist wie Nico Rosberg hat es schwer in diesen Tagen. Nur ein Sieg in zwölf Wochen, eigene Fehler am Lenkrad, viel Pech mit der Technik - und nur noch ein mickriger Punkt Vorsprung auf seinen Teamrivalen Lewis Hamilton . Rosbergs Erfolgsserie aus dem Frühjahr scheint Lichtjahre entfernt. Erstmals räumt der Mercedes-Pilot vor dem Großen Preis von Ungarn (Sonntag, 14 Uhr/RTL und Sky) nun sogar ein, wie sehr all das an ihm nagt. "So unglaublich ruhig bin ich gar nicht", sagte er in einem bemerkenswert offenen Gespräch mit dem britischen "Guardian". "Ich bin auch nur ein Mensch. Ich werde auch nervös, sehe das Glas mal als halb leer. Und in den schwierigsten Momenten habe ich auch Selbstzweifel."

Die aber kann er im Moment gar nicht gebrauchen. Mercedes-Stallrivale Lewis Hamilton hat mit zuletzt vier Siegen in fünf Rennen den Rückstand fast komplett aufgeholt und kann erstmals in dieser Saison aus eigener Kraft am Deutschen vorbeiziehen. Rosberg aber klammert sich an die Hoffnung auf die nächste Wende im Titel-Zweikampf. "Bei uns läuft das ja immer in Wellen. Es ist an der Zeit sein, dass seine Welle mal wieder endet."

Der in Finanznöte geratene Schweizer Rennstall Sauber ist durch den Verkauf an eine Investorengruppe vorerst gerettet. Das teilte Sauber gestern mit. Neuer Besitzer ist die Schweizer Investment-Firma Longbow Finance.