Fischer glaubt an zwei Siege

Fischer glaubt an zwei Siege

Der FC Homburg spielt in der Fußball-Regionalliga Südwest heute Abend beim Tabellenzweiten Waldhof Mannheim. Gerade das Hinspiel zeigte, dass der FCH keineswegs chancenlos ist. Zumal es in Mannheim derzeit kriselt.

Mit 28 Punkten steht der FC Homburg nach der Hinrunde auf Platz sechs der Fußball-Regionalliga Südwest. Wenn es nach Nils Fischer geht, ist das ein Wert, der sich in den ausstehenden beiden Spielen in diesem Jahr verbessern lässt. "Mit zwei weiteren Dreiern hätten wir sieben Punkte aus drei Topspielen geholt", sagt der Defensivspieler.

Nach dem nicht wirklich überzeugenden 1:1 bei Hessen Kassel und angesichts der kommenden Gegner ist das überraschend selbstbewusst. Zunächst geht es für den FCH heute um 19 Uhr ins Carl-Benz-Stadion von Waldhof Mannheim, der lange Zeit die Tabelle anführte und aktuell den zweiten Platz hinter Eintracht Trier belegt. Zum Jahresabschluss gastiert der amtierende Meister Kickers Offenbach eine Woche später im Waldstadion.

Fischer machen die großen Namen keine Bange. Lieber betont der ehemalige Saarbrücker die noch brach liegenden eigenen Stärken. "Ich glaube nicht, dass wir die Qualität, die in der Mannschaft steckt, schon zu 100 Prozent abgerufen haben", vertraut der Spieler auf das Leistungsvermögen der eigenen Truppe.

Auch Fischers Trainer Jens Kiefer fährt guten Mutes an die badisch-pfälzische Grenze. "Wir sind in der Lage, gegen Mannheim mitzuspielen und auch dort zu punkten", sagt der 41-Jährige. Sein Optimismus speist sich nicht zuletzt aus den Erfahrungen im Hinspiel. Beim Saisonauftakt zwischen sah der FCH schon wie der sichere Sieger aus. Bis zur 73. Minute führten die Grün-Weißen mit 1:0 und hatten die Partie fest im Griff. Hätte FCH-Verteidiger Sebastian Wolf damals nicht für einen kurzen Moment den Überblick verloren und einen unnötigen Elfmeter verursacht, der zum 1:1-Endstand führte, wären die Saarländer wohl als Sieger vom Platz gegangen. Dass Mannheim nach den Niederlagen im Verbands-Pokal gegen Astoria Walldorf (1:2) und der Pleite beim abgeschlagenen Schlusslicht Saar 05 (0:1) in einer kleinen Krise zu stecken scheint, könnte dem FCH zusätzlich Auftrieb geben.

Derweil hat der FCH den Vertrag mit Matteo Timpone aufgelöst. Der Stürmer, der im Januar 2014 nach Homburg gekommen war, dort aber meist auf der Ersatzbank saß, wechselt zurück in sein Heimatland Italien.

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