Final-Splitter

Final-SplitterEiner holt das Triple: Für Bayern München und Inter Mailand geht's um mehr als den Gewinn der Champions League. Der Sieg bedeutet das in Europas Fußball seltene Triple. Dies bezeichnet den Gewinn der drei wertvollsten Titel in einer Saison

Final-SplitterEiner holt das Triple: Für Bayern München und Inter Mailand geht's um mehr als den Gewinn der Champions League. Der Sieg bedeutet das in Europas Fußball seltene Triple. Dies bezeichnet den Gewinn der drei wertvollsten Titel in einer Saison. München und Inter haben in ihren Ländern Meisterschaft und Pokal gewonnen. Mehr als noch der Gewinn des Europapokals der Landesmeister geht kaum. Das Triple gewannen Celtic Glasgow (1967), Ajax Amsterdam (1972), PSV Eindhoven (1988), Manchester United (1999) und der FC Barcelona (2009). Das "kleine" Triple (Meister, Pokal- und Uefa-Pokalsieg) holten IFK Göteborg (1982), Galatasaray Istanbul (2000), FC Porto (2003) und ZSKA Moskau (2005).Alter Bekannter: Mit dem englischen Schiedsrichter Howard Webb trifft Bayern München im Finale auf einen alten Bekannten. Der 38-Jährige hat drei Partien der Münchner in der Königsklasse geleitet. Zuletzt war er im vergangenen September beim 0:0 gegen Juventus Turin im Einsatz. Zudem war Webb in der vergangenen Saison beim 3:2 bei Olympique Lyon und beim 0:4 beim FC Barcelona der Unparteiische. DFB-Präsident ist stolz: Bayern München hat nach Ansicht von Theo Zwanziger für den deutschen Fußball in den vergangenen Monaten viel geleistet. "Die Bayern haben in dieser Saison für das Renommee ihres Clubs, aber auch für den deutschen Fußball unglaublich viel getan und investiert", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): "Ich bin stolz auf die Bayern."Langer Vorlauf: Bereits um 19 Uhr beginnt der TV-Sender Sat. 1 morgen die Berichterstattung vom Finale. Beim so genannten "ran"-Countdown 105 Minuten vor dem Anpfiff stehen Gespräche von Moderator Johannes B. Kerner mit Franz Beckenbauer im Mittelpunkt. Der Sender begleitet nach eigenen Angaben auch den Weg der Bayern-Spieler vom Hotel bis ins Stadion. Kommentator ist Wolff-Christoph Fuss. Kaum Interesse: Das Finale stößt bei Spaniern auf wenig Interesse. Es findet kaum Niederschlag in den Medien. Das Interesse konzentriert sich vielmehr auf Inter-Trainer José Mourinho, der bei Real Madrid gehandelt wird. Er bezog mit dem italienischen Meister in dem Hotel Quartier, in dem Real vor seinen Spielen wohnt. Inter trainiert zudem auf dem Vereinsgelände von Real. Die Presse wertet dies als Signal, dass Mourinho sich mit seiner künftigen Wirkungsstätte vertraut machen will. Wiedersehen: Die Madrilenen feiern im Champions-League-Finale ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Bayern-Star Arjen Robben sowie die Inter-Profis Walter Samuel, Wesley Sneijder, Esteban Cambiasso und Samuel Eto'o haben allesamt schon bei Real Madrid gespielt. dpa