Felix Sturm verteidigt seinen Titel mühelos

Krefeld. Der Champion war fast makellos bereit fürs Foto-Shooting, sein Herausforderer ein Fall für den Gesichts-Chirurgen: Ganz so einfach hatte sich Box-Weltmeister Felix Sturm (Foto: dpa) seinen Kampf wohl nicht vorgestellt

Krefeld. Der Champion war fast makellos bereit fürs Foto-Shooting, sein Herausforderer ein Fall für den Gesichts-Chirurgen: Ganz so einfach hatte sich Box-Weltmeister Felix Sturm (Foto: dpa) seinen Kampf wohl nicht vorgestellt. Der Mittelgewichtler aus Leverkusen hat den Japaner Koji Sato am Samstag vor 9000 Zuschauern im Krefelder König-Palast regelrecht verprügelt und seinen WBA-Titel mit einem technischen K.o.-Sieg in der siebten Runde mühelos verteidigt. "Der Kampf hat mich weitergebracht. So einen Mann boxt man nicht alle Tage", behauptete der 30 Jahre alte Sturm nach dem einseitigen Duell dennoch.

Vom ersten Gong an beherrschte Sturm seinen Gegner nach Belieben. Sein linker Jab schlug immer wieder hart am Kopf des unerfahrenen Sato ein, der bis dato nur 14 Kämpfe bestritten hatte. Die Schläge des Japaners prallten an der Deckung des in jetzt 35 Profikämpfen (33 Siege) gestählten Sturm ab. So kam es, wie es kommen musste. Ringrichter Luis Pabon brach das ungleiche Duell nach 2:46 Minuten der siebten Runde ab.

Sturm fühlte sich nach dem Kampf sogar so fit, bereits am 11. Juli am Nürburgring wieder in den Ring zu steigen. Ob sein nächster Kampf allerdings tatsächlich zum avisierten Termin steigen kann und wer der Gegner sein wird, steht noch nicht fest. Eines der permanent heiß gehandelten Duelle mit den beiden anderen Weltmeistern seiner Gewichtsklasse, Arthur Abraham (Berlin/IBF) und Kelly Pavlik (USA/WBO, WBC), wird es allerdings nicht sein. Da liegen die Vorstellungen aller Beteiligten viel zu weit auseinander.

Vor Sturm löste ein weiterer Weltmeister aus dem Universum-Stall seine erste Titelverteidigung überzeugend: Supermittelgewichtler Karoly Balzsay (Ungarn) behält seinen WBO-Gürtel nach einem technischen K.o. in Runde elf über den Neuseeländer Maselino Masoe. dpa

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