3. Liga VfB Lübeck und 1. FC Saarbrücken trennen sich unentschieden

Lübeck · Der 1. FC Saarbrücken zu Gast im Stadion an der Lohmühle beim Kellerkind VfB Lübeck: Kurz vor Abpfiff ergaben sich für die Saarbrücker zwei gute Chancen. Gereicht hat es trotzdem nur zum Unentschieden.

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Bilder vom Spiel des 1. FC Saarbrücken beim VfB Lübeck

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Foto: IMAGO/Eibner/IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn

Vier Mal trafen der VfB Lübeck und der 1. FC Saarbrücken in der 3. Fußball-Liga aufeinander - vier Mal endete die Begegnung unentschieden. Aber selten waren die Spiele so schwach, wie das insgesamt erbärmliche 0:0 an diesem Samstag.

Ausfälle bei beiden Mannschaften

FCS-Trainer Rüdiger Ziehl hatte viel Mal umstellen müssen. Fabio di Michele Sanchez begann für den Marcel Gaus auf der linken Außenbahn, Dominik Becker für Lukas Boeder in der Dreierkette (beide Grippe-krank), Julian Günther-Schmidt startete in der Mitte für den gesperrten Luca Kerber und vorne Julius Biada für Amine Naifi. Der Gastgeber hatte es noch schlimmer erwischt. Trainer Florian Schnorrenberg musste auf gleich zwölf Akteure verzichten, was die Situation beim massiv abstiegsbedrohten Aufsteiger natürlich nicht leichter machte.

Die 4000 Lübecker Fans im Stadion an der Lohmühle "begrüßten" ihren sportlich Verantwortlichen mit dem Spruchband "Schnorrenberg verpiss dich". Gut 400 mitgereiste FCS-Anhänger hielten nach ganz schwachen ersten 15 Minuten beider Mannschaften die Luft an. Leon Sommer hatte von der Strafraumgrenze aus der Drehung abgezogen, Tim Schreiber im FCS-Tor konnte den Ball nicht sichern, Becker klärte, bevor es weiter gefährlich wurde.

FCS gegen VfB Lübeck: Enttäuschende erste 45 Minuten

Fünf Minuten später war es dann Florian Egerer, der es aus 20 Metern versuchte. Wieder konnte Schreiber das Spielgerät nicht festhalten, wieder konnten die Hausherren daraus kein Kapital schlagen. Saarbrückens erster Schuss aufs Tor fand in der 32 Minute statt. Der hoppelnde Ball von Günther-Schmidt war allerdings kein Problem für Lübecks Schlussmann Philipp Klewin. Dass der aber ein richtig Guter ist, zeigte sich drei Minuten später. Eine Ecke von links rutschte durch zu Becker, dessen Abschluss war stark, die Parade von Klewin noch besser.

Dann hatten die Gäste gleich zwei Mal Glück. Erst setzte Robin Valesco einen Foul-Elfmeter neben das Tor (38., Patrick Sontheinmer hatte Jan-Marc Schneider von den Beinen geholt), dann rannte Becker Valesco um (41.). Schiedsrichterin Riem Hussein traute sich nicht, den zweiten Strafstoß zu pfeifen - eine klare Fehlentscheidung. Nach enttäuschenden ersten 45 Minuten ging es so torlos in die Kabinen.

Gelbe Karten für Zeitz, Brünker und Naifi

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel nicht besser. Lübeck optisch überlegen, aber ohne Torschuss. Saarbrücken ohne Offensivaktion. Nach 65 Minuten reagierte Ziehl, nahm die enttäuschenden Kasim Rabihic und Günther-Schmidt vom Feld, Tim Civeja und Simon Stehle sollten den lahmen Gästen Schwung verleihen. Später kam auch noch Naifi für Biada. Ergebnislos.

Noch schmerzlicher als die Punkteteilung sind die fünften gelben Karten für Manuel Zeitz (er handelte sich in der Nachspielzeit noch ein Platzwunde am Kopf ein), Kai Brünker und Naifi, die am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Erzgebirge Aue fehlen werden.

1. FC Saarbrücken: Die nächsten fünf Spiele in der 3. Liga

9. März 2024 1. FC Saarbrücken – Erzgebirge Aue

16. März 2024 MSV Duisburg – 1. FC Saarbrücken

30. März 2024 1. FC Saarbrücken – Rot-Weiss Essen

6. April 2024 Dynamo Dresden – 1. FC Saarbrücken

10. April 2024 1. FC Saarbrücken – SpVgg Unterhaching

Die vergangenen fünf Spiele des 1. FC Saarbrücken

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