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Beim 1. FC Saarbrücken laufen die Verträge vieler Spieler aus

Beim 1. FC Saarbrücken laufen die Verträge vieler Spieler aus

Beim 1. FC Saarbrücken laufen die Verträge vieler Spieler aus – so auch der von Marcel Ziemer. Er sieht den FCS als ersten Ansprechpartner, steht aber wohl auf dem Wunschzettel seines Ex-Clubs 1. FC Kaiserslautern.

Saarbrücken. Heute um 9.30 Uhr reist Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken zum Spiel bei Rot-Weiß Erfurt. Zum Anpfiff morgen um 14 Uhr im Steigerwaldstadion werden auch 300 FCS-Fans erwartet. "Es sind die Treuesten der Treuen", sagt Kapitän Stephan Sieger, der die Leistung der Anhänger hoch einschätzt: "Viele Gesichter kennt man mittlerweile, sie sind überall dabei und das ist einfach klasse. Sie stehen zu uns, auch wenn es nicht so läuft." Eine gute Leistung abliefern und punkten, das ist das Ziel der Mannschaft in Erfurt.

"Wenn die Null hinten steht, haben wir zumindest einen Punkt", sagt Trainer Jürgen Luginger - und greift damit in die Kiste der Fußball-Weisheiten. Die Taktik-Kiste bleibt dagegen zu. "John Adam Straith hat seine Stärken in der Innenverteidigung", erklärt Luginger. Er wird aber wohl von der Abwehrformation beim 1:0 am Samstag gegen Jahn Regensburg nicht abweichen. Straith spielt wieder links, Martin Forkel rechts, in der Innenverteidigung Tim Kruse und Marc Lerandy. "Das hat gegen Regensburg gut geklappt", sagt Luginger, dem Sven Sökler (Gelb-Sperre) sowie die Verletzten Markus Fuchs, Markus Pazurek, Kai Gehring, Giuseppe Pisano und Yannick Bach, der kommende Woche an der Leiste operiert wird, fehlen. "Damit ist die Saison für mich gelaufen", sagte der 20-jährige Bach. Sein Vertrag läuft aus - wie der von Marcel Ziemer. An dem Stürmer soll der 1. FC Kaiserslautern im Falle des Abstiegs aus der 1. Bundesliga Interesse haben. "Rund um den Betzenberg wird immer viel geredet. Ich habe jedenfalls davon noch nichts gehört", sagt Ziemer, der von 2004 bis 2009 beim FCK gespielt hat. Er ergänzt: "Mein Ansprechpartner ist der FCS. Wir setzen uns nächste Woche zusammen und schauen, was los ist." Dass es bei ihm derzeit gut läuft, begründet er so: "Ich fühle mich gut, versuche vorne mich viel zu bewegen und möglichst viele Bälle abzuklemmen. Mit Manuel Stiefler und Ufuk Özbek klappte das Zusammenspiel zuletzt ja richtig gut." Auch deren Verträge laufen aus - beide sollen bleiben.

Özbek will über Vertrags-Geschichten jetzt nicht nachdenken: "Wir haben in Liga und Pokal noch zehn Spiele, als Fußballer sollte man Gas geben und sich keine Gedanken machen. Das schadet nur." Der 20-Jährige hat "sogar Einladungen zur Nationalmannschaft abgesagt, um mich auf Saarbrücken zu konzentrieren. Ich will mich verbessern und hier durchsetzen". cor