Dritte Liga 1. FC Saarbrücken schlägt Schlusslicht SC Freiburg II

Freiburg · Im DFB-Pokal schocken sie die ganz großen – und auch in der 3. Fußball-Liga marschiert der 1. FC Saarbrücken weiter. Die Saarländer gewannen an diesem Samstag beim Tabellenletzten SC Freiburg II.

1. FC Saarbrücken siegt gegen SC Freiburg II
Foto: IMAGO/Fotostand/IMAGO/Fotostand / Hettich

Der 1. FC Saarbrücken gewannen an diesem Samstag beim Tabellenletzten SC Freiburg II mit 4:0 (1:0). Gut 1800 mitgereiste FCS-Fans unter den 2777 Besuchern im Dreisamstadion feierten im Dauerregen einen ungefährdeten Erfolg. Mann des Nachmittags war Kasim Rabihic, der selbst zwei Tore erzielte und das dritte vorbereitete.

Dass Lukas Boeder den verletzten Bjarne Thoelke (Zerrung) in der Startformation ersetzt, war erwartbar. Dazu musste Pokalheld Kai Brünker auf die Bank, für ihn durfte Julius Biada von Beginn an spielen. „Das Spiel gegen Frankfurt war nicht so intensiv wie das gegen Bayern“, sagte FCS-Trainer Rüdiger Ziehl vor der Partie, „daher erwarte ich schon die notwendige Frische.“

Neun Minuten des Abtastens waren vorüber, da zeigte Schiedsrichter Felix Prigan auf den Punkt. Kasim Rabihic hatte den Ball vors Tor gebracht, Freiburgs Philip Fahrner Biada zu Fall gebracht. „Den kann man, aber den muss man nicht geben“, sagte FCS-Sportdirektor Jürgen Luginger. Rabihic war es egal. Saarbrückens Spielmacher verwandelte sicher zum 0:1 (10. Minute).

Knapp eine Viertelstunde später war es wieder Rabihic, der zum Abschluss kam, sein abgefälschter Schuss ging knapp am Tor vorbei. Der resultierende Eckball hatte Folgen. Fahrner und FCS-Kapitän Manual Zeitz knallten mit den Köpfen zusammen. Der Freiburger musste sofort raus, Zeitz verschwand für fünf Minuten in der Kabine zur Behandlung, kehrte dann mit Turban zurück. Doch nicht für lange. Dann kam FCS-Torwart Tim Schreiber aus seinem Kasten und räumte Zeitz ab. „Manu ist ein ganz wichtiger Faktor, sein Zweikampfverhalten ist überragend“, sagte Luginger. Für das FCS-Urgestein kam Dominik Becker in die bis zur Pause ereignislose Partie. Die Hausherren um den Ex-Homburger Patrick Lienhard hatten nicht einen einzigen Abschluss.

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Daran sollte sich auch nach dem Wechsel nichts ändern. Der FCS überließ den Breisgauern den Ball, igelte sich 20 Meter vor dem eigenen Tor ein und ließ absolut nichts zu. Aber die Gäste taten auch nichts nach vorne. Ziehl reagierte, Nahm nach 55 Minuten Biada und Amine Naifi vom Feld, brachte mit Brünker und Julian Günther-Schmidt neue offensive Wucht. Kaum vier Minuten später prüfte „Günni“ nach Flanke von Gaus dann SCF-Schlussmann Jaaso Jantunen. Der Finne hatte mit dem Kopfballaufsetzer aber so seine Probleme.

Dann hatte er keine Chance. Lienhard hatte Günther-Schmidt gelegt. Den Freistoß aus 24 Metern setzte Rabihic unhaltbar über die Mauer ins äußerste linke Ecke - das 2:0 war das fünfte Saisontor des Spielmachers. Jantunen verhinderte bei einer schönen Direktabnahme von Carlogero Rizzuto das 3:0 (72.) mit den Fingerspitzen. Doch nur für Sekunden. Rabihic Ecke fand Becker und von dessen Kopf den Weg ins Netz - das 3:0 (73.) war natürlich die Entscheidung.

Den Schlusspunkt setzte aber der eingewechselte Tim Civeja in der Nachspielzeit. Nach Flanke von Rizzuto markierte der Mittelfeldmann mit seinem ersten Saisontor den 4:0-Endstand.

Saarbrücken ist nun seit fünf Liga-Spielen ohne Niederlage.

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