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1. FC Saarbrücken: 16-jähriger Andy Breuer trainiert jetzt bei den Profis

Absage an deutsche Topclubs : Junger „Vollblut-Fußballer“ trainiert ab sofort bei den Profis des 1. FC Saarbrücken mit

Der 16-jährige Andy Breuer trainiert ab sofort bei den Profis des 1. FC Saarbrücken mit. Breuer gilt als eines der größten Talente im saarländischen Fußball. Zuletzt soll er mehreren deutschen Topclubs einen Korb gegeben haben.

Mit der U17 des 1. FC Saarbrücken feierte Andy Breuer am vergangenen Wochenende den Aufstieg in die Bundesliga. Nun folgt der nächste große Karriereschritt des 16-jährigen Ausnahmetalents bei den Blau-Schwarzen. Breuer darf ab sofort mit den Drittliga-Profis mittrainieren.

„Andy ist ein ambitionierter junger Spieler, der zuletzt sehr stark auf sich aufmerksam gemacht hat. Wir wollen ihn bestmöglich fördern“, erklärt FCS-Sportdirektor Jürgen Luginger. Unter Profibedingungen könne er sich weiterentwickeln und gleichzeitig an die „verschärften Herausforderungen“ des Profifußballs „dosiert“ herangeführt werden. Breuer soll alle Trainingseinheiten bei der ersten Mannschaft absolvieren und sich Spielpraxis in der U19 holen.

Breuer spielt seit der E-Jugend beim FCS und gilt als heißer Kandidat für den Sprung aus der eigenen Jugend in den Profikader. Der Leiter des FCS-Nachwuchsleistungszentrums, Karsten Specht, schwärmt von dem Ausnahmetalent: „Andy ist ein Vollblut-Fußballer und hat sich über die Jahre hinweg bei uns prächtig entwickelt. Wenn er auf dem Boden bleibt – und dafür wird Uwe Koschinat sorgen – kann er durchaus in die Fußstapfen von Luca Kerber und Manuel Zeitz treten.“ Specht sei mit der aktuell gefundenen Lösung „sehr zufrieden“, da Breuer so eine „reizvolle Perspektive“ beim FCS geboten werde.

Ein Wechsel zu einem größeren Club ist somit zunächst vom Tisch. Zuletzt soll Breuer laut Medienberichten dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 abgesagt haben. „Ich will bei meinem 1. FC Saarbrücken Profi werden. Alles andere kommt nicht in Frage“, wurde Breuer von der Bild-Zeitung zitiert.