| 21:41 Uhr

Regionalliga Südwest
FCS zieht weiter einsam seine Kreise

Auch am Dienstagabend hatten die FCS-Fans Grund zum Jubeln.
Auch am Dienstagabend hatten die FCS-Fans Grund zum Jubeln. FOTO: BeckerBredel
Stuttgart. Regionalliga-Tabellenführer gewinnt bei den Stuttgarter Kickers mit 2:1.

Der 1. FC Saarbrücken hat die Tabellenführung in der Fußball-Regionalliga Südwest ausgebaut. Den Saarländern reichte gestern Abend beim 2:1 (1:0) bei den Stuttgarter Kickers eine vergleichsweise schwache Vorstellung, um den Vereinsrekord von 21 Spielen ohne Niederlage einzustellen. Den bejubelte der Verein 2012 in Liga 3 – dort, wohin die Mannschaft von Trainer Dirk Lottner am Ende dieser Spielzeit zurück will.


Ärger gab es vor dem Anstoß, als einige der mitgereisten FCS-Fans nicht durch die Einlasskontrolle kamen. Es gab Unstimmigkeiten wegen der mitgebrachten Fan­utensilien. Die Ultras verzichteten daraufhin auf die Unterstützung ihrer Mannschaft. 23 Minuten lang verpassten sie nichts. Die Partie war bis dahin von überschaubarer Qualität. Dann öffnete Kapitän Manuel Zeitz das Spiel, Tobias Jänicke hätte selbst abschließen können, bediente aber Markus Mendler. Der brauchte zwei Versuche, ehe der Ball über die Linie trudelte.

In der Folge waren die Hausherren dem Ausgleich näher als die Gäste dem 2:0. Der Ex-Elversberger Mijo Tunjic scheiterte mit einem Kopfball an FCS-Schlussmann Daniel Batz. Erst ein Kopfball von Christoph Fenninger – er spielte für den gesperrten Patrick Schmidt – zwang Kickers-Torwart Christian Ortag wieder zum Eingreifen (44.). Vor 2240 Zuschauern blieb der FCS weit hinter der Leistung vom 3:0 gegen den FSV Frankfurt zurück.



Saarbrücken hatte nach der Pause zwar mehr Spielkontrolle, wirklich zwingend Richtung Kickers-Tor ging aber nicht viel. Nach Querpass von Jänicke hielt Fenninger den Fuß hin, Ortag war aber auf dem Posten (65.). Fünf Minuten entschied Mendler die Partie, sein trockener Flachschuss aus 18 Metern landete rechts unten im Eck zum 0:2. Das 1:2 von Alessandro Abruscia (78.) kam zu spät.