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FCS will in Champions League auch den Gruppensieg klar machen

Saarbrücken. In der Tischtennis-Bundesliga läuft es mit 8:6 Punkten noch nicht rund, dafür hat der 1. FC Saarbrücken im Pokal mit dem 3:0-Erfolg am Dienstagabend beim TTC Schwalbe Bergneustadt das Final Four am 15. Januar in Ulm erreicht. Und in der Champions League steht das Team bereits vorzeitig im Viertelfinale. Doch das allein ist dem FCS nicht genug. "Wir wollen als Gruppenerster weiterkommen", sagt Teambetreuer Nicolas Barrois vor dem letzten Heimspiel der Gruppenphase heute Abend um 19 Uhr (Joachim-Deckarm-Halle) gegen den polnischen Club Bogoria Grodzisk Mazowiecki. Kai Klankert

Die Ausgangslage ist klar: Der FCS führt die Gruppe mit vier Siegen in vier Spielen an. Die Polen sind mit 4:4 Punkten Zweiter vor dem französischen Club GV Hennebont (4:4) und dem TTC Ostrava (0:8). Verliert der FCS heute und sein abschließendes Spiel in Ostrava (15. Dezember), kann er noch von Rang eins verdrängt werden. Nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel in Polen braucht der FCS allerdings nur einen Einzelsieg, um den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Der Gruppensieg ist wichtig, um im Viertelfinale einem Duell mit den drei anderen Gruppensiegern zu entgehen, etwa Fakel Orenburg mit Vladimir Samsonov und Dimitrij Ovtcharov, Borussia Düsseldorf mit Timo Boll oder AS Pontoise Cergy.

Verzichten muss der FCS heute erneut auf Patrick Franziska, der sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hat. Zwar hat der Nationalspieler wieder mit leichtem Training begonnen, "aber da werden wir kein Risiko eingehen", sagt Teambetreuer Barrois. Immerhin stünden Anfang des Jahres mit der Bundesliga-Partie gegen Fulda und dem Final Four in Ulm wichtige Partien an, auch um den ersten Titel. "Und da brauchen wir einen topfitten Patrick Franziska", sagt Barrois.