FCS will gewinnen, der FCH muss

Saarbrücken. Für den 1. FC Saarbrücken ist es ein wichtiges Spiel, und für den FC Homburg ist das Saarderby in der Fußball-Oberliga Südwest die letzte Chance, in Reichweite von Platz vier zu gelangen. FCH-Trainer Gerd Warken sagt vor dem Spiel an diesem Samstag um 14.30 Uhr im Ludwigspark: "Bei einer Niederlage wären wir neun Punkte hinter dem FCS

 Im Hinspiel verwandelte Homburgs Michael Petri einen Elfmeter im Nachschuss gegen FCS-Torwart Pascal Formann zum 1:1-Endstand. Foto: Andreas Schlichter

Im Hinspiel verwandelte Homburgs Michael Petri einen Elfmeter im Nachschuss gegen FCS-Torwart Pascal Formann zum 1:1-Endstand. Foto: Andreas Schlichter

Saarbrücken. Für den 1. FC Saarbrücken ist es ein wichtiges Spiel, und für den FC Homburg ist das Saarderby in der Fußball-Oberliga Südwest die letzte Chance, in Reichweite von Platz vier zu gelangen. FCH-Trainer Gerd Warken sagt vor dem Spiel an diesem Samstag um 14.30 Uhr im Ludwigspark: "Bei einer Niederlage wären wir neun Punkte hinter dem FCS. Diesen Rückstand könnten wir in den restlichen neun Partien nicht mehr aufholen." Der FCH verlor zuletzt unglücklich mit 0:1 gegen Borussia Neunkirchen.

In dieser Woche stellten die Grün-Weißen einige Weichen für die neue Saison. Tobias Mansfeld, Thorsten Hodel, Christoph Holste, Michael Kirsch, Michael Petri, David Seibert und Rouven Weber verlängerten ihre Verträge um ein Jahr. Dafür werden Thorsten Schütte, Jörg Federmeyer, Jeremy Groß, Titan Monostori, Thomas Frei, Alexander Conde, Roland Rein und Marco Wallscheid den Club verlassen. Bei einer Niederlage in Saarbrücken dürfte der FCH weiter planen - für die Oberliga.

Der 1. FC Saarbrücken möchte in die neue Regionalliga. Und nach vier Auswärtssiegen in Folge soll jetzt endlich auch der erste Heimsieg seit dem 27. Oktober (gegen Engers) gelingen. FCS-Coach Alfred Kaminski ist diese Statistik egal. "Das spielt keine Rolle. Das Derby ist ohnehin ein besonderes Spiel, das kaum höher einzuschätzen ist. Die Mannschaft ist heiß und freut sich auf das Match." Er erwartet ein Spiel mit viel Lauf- und Kampfbereitschaft. Dabei hat sich die personelle Lage beim FCS etwas entspannt. Michael Müller (Prellung am Knöchel) ist seit Dienstag wieder im Training. Auch Stürmer Nazif Hajdarovic, der gegen Mechtersheim wegen Rückenproblemen nur zwei Minuten spielte, ist fit. Dafür fehlt Mike Frantz (Schwellung am Knöchel), und Julien Humberts Einsatz ist noch fraglich.

Kaminski hofft, dass die Defensive wie zuletzt beim 1:0 gegen Mechtersheim gut steht. Und er wünscht sich einen Schiedsrichter mit einer "glücklichen Hand". Nach zwei Spielen mit einigen zweifelhaften Entscheidungen sinniert der Coach: "Unsere Verletztenliste zeigt, dass die Gegner robust spielen." Und trotz der Phase zu Saisonbeginn, als der FCS spielerisch sehr stark war, gab es in dieser Saison insgesamt bisher nur einen Elfmeter für die Malstatter. "Das ist verwunderlich", meint Kaminski. "Hoffentlich ist es psychologisch kein Nachteil, dass die Schiris versuchen, Saarbrücken nicht zu bevorzugen und dadurch das Gegenteil bewirken."

Die Kulisse wird wohl nicht so groß sein wie im Hinspiel, als 10 000 Zuschauer ins Waldstadion kamen. Der FCS rechnet mit 4000 bis 5000 Fans, davon ein Zehntel aus Homburg, gibt Stefan Kühlein, Leiter Kommunikation, bekannt.

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