FCS startet mit Lust auf Revanche in den Pokal-Wettbewerb

Tischtennis : Pokal-Auftakt mit Lust auf Revanche

1. FC Saarbrücken Tischtennis ist zweifach gefordert. Ein Wiedersehen mit Apolonia?

An diesem Wochenende ist der 1. FC Saarbrücken doppelt gefordert. Bevor die Blau-Schwarzen an diesem Sonntag um 15 Uhr beim TTC Grenzau in den nationalen Pokalwettbewerb starten, will der FCS in der Tischtennis-Bundesliga beim TTC Neu-Ulm seine weiße Weste verteidigen. Die Partie beginnt am Freitag um 19 Uhr.

Beim Liga-Neuling Neu-Ulm erwartet die Saarbrücker „ein Überraschungs-Paket“, wie Erwin Berg findet. „Das ist schon eine starke Mannschaft, bei der du aber nicht weißt, wo du dran bist – weil man nie weiß, wer spielt“, sagt der sportliche Leiter des FCS über den neu gegründeten Verein, der mit Hilfe eines potenten Geldgebers gleich acht Profis gemeldet hat – darunter auch den früheren Saarbrücker Tiago Apolonia. Während der FCS nach drei Siegen mit breiter Brust als Favorit nach Neu-Ulm anreist, haben die mit großen Ambitionen gestarteten Schwaben ihre bisherigen drei Partien verloren und stehen am Tabellenende.

Ob der FCS in der Liga und im Pokal in Topbesetzung antreten wird, lässt der Verein noch offen. Daraus, dass der Pokal-Auftakt zwei Tage später für den FCS den höheren Stellenwert hat, macht Berg allerdings keinen Hehl: „Wenn du in Neu-Ulm verlierst, ist noch nichts passiert. In Grenzau müssen wir dagegen unbedingt gewinnen, wenn wir weiterkommen wollen.“

Mit Grenzau haben die Saarbrücker noch eine Rechnung offen, nachdem sie im Pokal-Viertelfinale 2018 mit 2:3 unterlagen. Dieses Jahr ist der Einzug in das Pokal-Final-Four der letzten vier Mannschaften das klar definierte Ziel der Saarbrücker. „In der Liga wollen wir auf jeden Fall in die Playoff-Spiele – wenn möglich auch ins Endspiel. Im Pokal wollen wir in diesem Jahr auf jeden Fall zum Final-Four“, sagt Berg und fügt selbstbewusst hinzu: „Wenn wir komplett spielen, gehören wir auf jeden Fall zur Spitze.“

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