FCS spielt beim großen Schaulaufen des Frauenfußballs

FCS spielt beim großen Schaulaufen des Frauenfußballs

Saarbrücken. Alle Bundesligisten sind am Start. Der Hallenpokal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an diesem Samstag in Magdeburg ist ein Schaulaufen der besten Frauenfußball-Mannschaften Deutschlands. Aber eben "nur" ein Schaulaufen. "Wir freuen uns, dabei zu sein, aber der Fokus liegt weiterhin ganz klar auf der Bundesliga", sagt Stephan Fröhlich, Trainer des 1

Saarbrücken. Alle Bundesligisten sind am Start. Der Hallenpokal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an diesem Samstag in Magdeburg ist ein Schaulaufen der besten Frauenfußball-Mannschaften Deutschlands. Aber eben "nur" ein Schaulaufen. "Wir freuen uns, dabei zu sein, aber der Fokus liegt weiterhin ganz klar auf der Bundesliga", sagt Stephan Fröhlich, Trainer des 1. FC Saarbrücken. Seine Spielerinnen sollen Spaß haben und vor allem unverletzt bleiben. Als Ziel gibt er aus: "Wir möchten die Vorrunde überstehen." Erster Gegner des FCS ist um 11.05 Uhr der SC Bad Neuenahr. Es folgen der VfL Wolfsburg und der 1. FFC Frankfurt.

Einige Spielerinnen, die angeschlagen waren, schont Fröhlich, um keine Verletzungen zu riskieren. Dabei ist aber die "junge Garde" mit Laura Vetterlein, Maike Trach, Selina Dambier und auch Jacqueline de Backer (Foto: Wieck). Für die 15-Jährige, die im Dezember ihr Bundesliga-Debüt gab, wird es der zweite große Auftritt mit der ersten Mannschaft. "Ich spiele gern in der Halle. Es ist sehr schnell und man kommt oft zum Torschuss", sagt die Mittelfeldspielerin. Für sie geht es am Sonntag mit dem Zug weiter nach Frankfurt. Von dort fliegt sie am Dienstag mit der U16-Nationalmannschaft zum Trainingslager in die USA.

Während de Backer sich bis 6. Februar erst einmal verabschiedet, ist eine andere Spielerin gerade in Saarbrücken angekommen. Die Isländerin Sif Atladóttir trainiert seit dieser Woche mit der Mannschaft des FCS. Letzte Unklarheiten bezüglich der unterschiedlichen Transferfenster in Deutschland und Island konnten laut Trainer Fröhlich ausgeräumt werden. Jetzt fehlt nur noch die Unterschrift der Verteidigerin unter dem Vertrag, der bis Ende der Saison gelten und eine Option auf Verlängerung enthalten soll. mast

Mehr von Saarbrücker Zeitung