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FCS-Rumpfelf überrascht in Jena

FCS-Rumpfelf überrascht in Jena

Jena. Damit hatten nur wenige gerechnet: Trotz der miserablen Personalsituation haben die Fußball-Frauen des 1. FC Saarbrücken in der Bundesliga einen Saisonstart nach Wunsch hingelegt. Die Mannschaft von Trainer Stephan Fröhlich gewann gestern vor 480 Zuschauern beim FF USV Jena 3:1 (2:0). Fröhlich hatte nur zwölf Feldspielerinnen zur Verfügung

Jena. Damit hatten nur wenige gerechnet: Trotz der miserablen Personalsituation haben die Fußball-Frauen des 1. FC Saarbrücken in der Bundesliga einen Saisonstart nach Wunsch hingelegt. Die Mannschaft von Trainer Stephan Fröhlich gewann gestern vor 480 Zuschauern beim FF USV Jena 3:1 (2:0). Fröhlich hatte nur zwölf Feldspielerinnen zur Verfügung. Und die angeschlagenen Julia Leykauf, Juliana Edwards, Sarah Schatton und Romina Holz konnten gerade noch rechtzeitig fit gemacht werden. "Ich möchte der medizinischen Abteilung dafür ein Kompliment machen", sagte Fröhlich erleichtert. Ebenfalls ein Kompliment kassierte die Mannschaft, die "taktisch alles umgesetzt hat", was geplant war. Aus einer stabilen Viererkette heraus, in der Schatton auf der Innenverteidigerposition agierte, wurde der Gegner gelockt - und dann mit schnellen Diagonalpässen ausgespielt. Dies fruchtete in der 8. Minute, als Christina Arend (Foto: Hartung) die Führung erzielte. Vier Minuten später erhöhte Nina Rauch auf 2:0. Die 17-Jährige habe sowieso "eine tolle Leistung" gezeigt. Bei zwei Pfostentreffern des USV in Hälfte eins waren die Saarländerinnen im Glück. Nach der Pause mussten sie sich mehr und mehr gegen die aktiveren Gastgeberinnen wehren, kamen aber durch Arend in Minute 55 zum 3:0. Die Stürmerin knüpfte nahtlos an die guten Leistungen der vergangenen Saison an. "Irgendwann gingen die Kräfte zu Ende", sagte Fröhlich, "besonders, wenn man angeschlagene Spielerinnen dabei hat". Doch mehr als das 1:3 von Genoveva Anonma sprang für Jena nicht heraus (70. Minute). "Die Mannschaft hat ruhig gespielt und die richtige Einstellung gezeigt", lobte Fröhlich seine Truppe, in der drei der vier U16-Nationalspielerinnen des FCS zum Einsatz kamen. Elisabeth Scherzberg spielte von Beginn an, während Saskia Toporski und Madita Giehl die einzigen Einwechselspielerinnen waren und für Scherzberg und Rauch ins Spiel kamen. janIm ersten Heimspiel der neuen Saison erwartet der FCS am kommenden Sonntag, 11 Uhr, den VfL Wolfsburg. > Seite D 5: Ergebnisse in Sport in Zahlen