Tischtennis: FCS muss im Pokal in den „Celler Hexenkessel“

Tischtennis : FCS muss im Pokal in den „Celler Hexenkessel“

Der 1. FC Saarbrücken will nur weiterkommen, für den TuS Celle ist es das Spiel des Jahres. Heute Abend um 19.30 Uhr empfängt der Tischtennis-Drittligist den Erstligisten aus dem Saarland im Viertelfinale des DTTB-Pokals – in der Sporthalle der Altstädter Schule, den Einheimischen bekannt als „Celler Hexenkessel“. So steht es auf der Webseite der Gastgeber, auf der auch ein Video mit Patrick Franziska zu finden ist: „Ich freu’ mich auf Euch“, wirbt der deutsche Nationalspieler um das niedersächsische Publikum. Franziska ist in dieser Saison der Erfolgsgarant des FCS, der in Bundesliga und Champions League von Sieg zu Sieg eilt.

Der 25-Jährige wird heute in Celle dabei sein, auch der Portugiese Tiago Apolonia reiste gestern an. Mit Tomas Polansky und Deni Kozul nominierte Trainer Bojan Grujic außerdem zwei Spieler aus dem Nachwuchs, der in der 2. Liga oben mitspielt. Dafür erhält Bojan Tokic eine Pause. Im Schongang will sich Saarbrücken jedoch nicht für das Finalturnier im Januar in Neu-Ulm qualifizieren. „Wir nehmen das Spiel sehr, sehr ernst“, sagt Vereinssprecher Nicolas Barrois: „Ob da im Viertelfinale jetzt Celle oder Borussia Düsseldorf ist, macht keinen Unterschied.“ Zumal der TuS Celle, mit drei Siegen in die 3. Bundesliga Nord gestartet, ein beachtliches Aufgebot hat. Topspieler ist Philipp Floritz, ein Weggefährte Franziskas und Ex-Nationalspieler.