FCS macht Einzug in die Playoffs fast perfekt

FCS macht Einzug in die Playoffs fast perfekt

Saarbrücken. Nach einem starken 3:1-Sieg beim direkten Konkurrenten TTC Fulda-Maberzell ist dem 1. FC Saarbrücken der vierte Tabellenplatz in der Tischtennis-Bundesliga und damit die Playoff-Teilnahme kaum noch zu nehmen. "Ich glaube, jetzt darf man gratulieren. Das sollten wir auf jeden Fall schaffen", freute sich Bojan Tokic nach dem Spiel

Saarbrücken. Nach einem starken 3:1-Sieg beim direkten Konkurrenten TTC Fulda-Maberzell ist dem 1. FC Saarbrücken der vierte Tabellenplatz in der Tischtennis-Bundesliga und damit die Playoff-Teilnahme kaum noch zu nehmen. "Ich glaube, jetzt darf man gratulieren. Das sollten wir auf jeden Fall schaffen", freute sich Bojan Tokic nach dem Spiel.

Der FCS hat derzeit 12:12 Punkte auf dem Konto. Fulda ist mit 10:16 Zählern Fünfter vor Grenzau (10:16). Der FCS hat noch zwei Spiele - gegen Grenzau am kommenden Freitag und gegen Spitzenclub Borussia Düsseldorf, Fulda und Grenzau nur noch eins. Der FCS müsste also seine beiden Partien klar verlieren. Aber danach sieht es nach der Leistung von gestern nicht aus.

Zwar war FCS-Spieler Joao Monteiro zum Auftakt gegen Fuldas Topmann Wang Xi chancenlos (4:11, 6:11, 9:11), dafür präsentierte sich Bastian Steger in Topform. Beim Generationen-Treffen der deutschen Nationalspieler setzte sich der 31-Jährige gegen Patrick Franziska (20) durch. Mit 11:9 und 11:4 sicherte sich Steger die Sätze eins und drei, während die Durchgänge zwei und vier an mit 13:11 und 11:8 an Franziska gingen. Im Entscheidungssatz setzte sich die Erfahrung Stegers beim 11:7 durch.

Nach der Pause hatte Bojan Tokic nur wenig Mühe mit dem Dänen Jonathan Groth: 11:7, 11:7 und 11:5. Danach stand mit dem Duell der Topleute Steger und Wang Xi der Höhepunkt der Begegnung auf dem Programm. Die ersten beiden Durchgänge gingen mit 11:1 und 12:10 an Steger, danach schlug Wang zurück und holte sich die nächsten Sätze mit 11:1, 11:4, bevor Steger doch noch mit 11:6 die Oberhand behielt. "Das Spiel war komisch. Nach dem vierten Satz habe ich gedacht: Okay, jetzt gilt es nochmal - und es hat geklappt", jubelte Steger.

Wie es mit Monteiro, dessen Vertrag ausläuft, weitergeht, ist dagegen immer noch offen.