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FCS hat es selbst in der HandAbschiedsvorstellung in Homburg

FCS hat es selbst in der HandAbschiedsvorstellung in Homburg

Saarbrücken. Die Spannung steigt: Für Fußball-Oberligist 1. FC Saarbrücken ist das letzte Heimspiel an diesem Samstag um 14.30 Uhr gegen Wormatia Worms ein Endspiel. Die Rechnung ist einfach: Mit einem Sieg ist der FCS so gut wie durch, spielt in der kommenden Saison in der Regionalliga

Saarbrücken. Die Spannung steigt: Für Fußball-Oberligist 1. FC Saarbrücken ist das letzte Heimspiel an diesem Samstag um 14.30 Uhr gegen Wormatia Worms ein Endspiel. Die Rechnung ist einfach: Mit einem Sieg ist der FCS so gut wie durch, spielt in der kommenden Saison in der Regionalliga. Bei einem Unentschieden gegen Worms würde den Saarbrückern ein Erfolg im letzten Saisonspiel gegen den SV Hasborn - die Partie findet im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion statt - wohl für die Qualifikation zur neuen Regionalliga reichen. Bei einer Niederlage gegen die Wormatia wäre die Qualifikation so gut wie vergeigt. Worms erwartet am letzten Spieltag zu Hause die SF Köllerbach, die personell auf dem Zahnfleisch gehen.

"Wir wollen gewinnen, Wormatia muss", sagt FCS-Trainer Alfred Kaminski und verspürt keinen besonderen Druck: "Wir haben doch in jedem Heimspiel Druck gehabt." Sein Wormser Kollege Bernhard Trares weist dem FCS den größeren Druck zu und sagt: "Wir können eigentlich nur gewinnen, Saarbrücken hat alles zu verlieren."

Worms hat seit der Winterpause 14 Punkte Vorsprung auf Rang fünf verspielt. Zuletzt gab es ein 0:0 gegen Neunkirchen. Die Wormatia spielte vier Mal in Folge zu Null. Der FCS muss nicht nur bei Standards aufpassen, Spieler wie Christian Bolm (16 Tore), Matthias Gutzler und Marcel Gebhardt sind gefährlich. Hoffentlich nicht gefährlich wird es im Umfeld. "Wir erwarten bis zu 10000 Fans, darunter bis zu 1000 Wormser. Für das Spiel gilt die höchste Sicherheitsstufe", erklärt FCS-Pressesprecher Stefan Kühlein.

Kaminski hofft, dass Stürmer Manuel Rasp (Wadenprellung) fit wird. Hinter dem Einsatz von Jonathan Zydko (Fieber) steht ein Fragezeichen. Mike Frantz (Muskelbündelriss) fällt aus. Im Tor wird erneut Fabian Seel für Pascal Formann (Nervenprobleme) stehen. Kaminski sagt: "Die Mannschaft hat auf das Spiel hingearbeitet, jetzt will sie es auch gewinnen."

Die Partie im Ludwigspark-Stadion wird vom bundesliga-erfahrenen Schiedsrichter Jochen Drees geleitet.

Homburg. Die Fußball-Oberligisten FC Homburg, Borussia Neunkirchen und SF Köllerbach verabschieden sich an diesem Samstag, 14.30 Uhr, von ihren Fans. Der FCH empfängt Meister Mainz II. Nach den Feiern rund um den Saarlandpokal-Sieg (2:1 gegen Neunkirchen) tritt Homburg wegen gesperrten und verletzten Akteuren mit dem letzten Aufgebot an. Für Trainer Gerd Warken ist es nach sieben Jahren das letzte Spiel im Waldstadion. Auch für acht Spieler, die den FCH verlassen, gibt's Blumen. Unter anderen wechseln Alexander Conde und Thomas Frei zum Oberliga-Aufsteiger Niederauerbach. Personalsorgen hat auch Köllerbach, das Rossbach empfängt. Mit Miroslaw Czermurzynski (Bänderriss im Knie) fällt der achte Akteur aus.

Zum Saar-Derby empfängt Neunkirchen den SV Hasborn. Trotz der Enttäuschung, Pokalsieg und wohl auch den Regionalliga-Aufstieg verpasst zu haben, will die Borussia für ein versöhnliches Saisonende sorgen. Das gilt auch für Hasborn, das den Klassenverbleib so gut wie sicher geschafft hat und mit Marco Jost (SG Noswendel/Wadern) einen weiteren Neuzugang präsentiert. raps