FCS-Frauen verlieren gegen Duisburg

FCS-Frauen verlieren gegen Duisburg

Saarbrücken. Das "Wie" war zufriedenstellend. Trotz der 0:3 (0:2)-Niederlage der Fußballerinnen der 1. FC Saarbrücken am Sonntag gegen den DFB-Pokalsieger FCR 2001 Duisburg sprach FCS-Trainer Stephan Fröhlich seiner Mannschaft nach dem Spiel ein Kompliment aus. Ohne die Stammkräfte Uwak, Arend, Karnbach und Schatton agierte der Erstligist laut Fröhlich taktisch diszipliniert

Saarbrücken. Das "Wie" war zufriedenstellend. Trotz der 0:3 (0:2)-Niederlage der Fußballerinnen der 1. FC Saarbrücken am Sonntag gegen den DFB-Pokalsieger FCR 2001 Duisburg sprach FCS-Trainer Stephan Fröhlich seiner Mannschaft nach dem Spiel ein Kompliment aus. Ohne die Stammkräfte Uwak, Arend, Karnbach und Schatton agierte der Erstligist laut Fröhlich taktisch diszipliniert. Das Experiment mit Juliana Edwards im offensiven Mittelfeld und Jaqueline de Backer, die 90 Minuten die Sturmspitze darstellte, glückte. Die Saarbrückerinnen spielten in Halbzeit eins bis zur 31. Minute auf Augenhöhe mit den Gästen. Doch Inka Grings (31.) und Femke Maes (33.) trafen innerhalb kurzer Zeit zur 2:0-Halbzeitführung. Danach stellte der FCS die Angriffsbemühungen weitestgehend ein: "Wir wollten keine Tore mehr bekommen, deshalb ging nicht mehr viel nach vorne", verriet FCS-Abwehrspielerin Laura Vetterlein.Eines mussten die Gastgeberinnen aber noch einstecken. Die eingewechselte Mandy Islacker traf zehn Minuten vor Schluss zum Endstand. "Die beiden schnellen Tore waren blöd für die Mannschaft. Trotzdem sind wir heute enger zusammengerückt. Nach den hohen Niederlagen gegen Bad Neuenahr war das heute ein Erfolg", fand Vetterlein.

Für den "schweren November" (Fröhlich) ist der FCS positiv gestimmt. Wichtige Duelle gegen Nichtabstiegskonkurrenten wie Jena, Leverkusen und Essen-Schönebeck stehen an und werden, laut Stephan Fröhlich, "echte Nervenspiele". Der FCS steht noch immer auf einem Nichtabstiegsplatz. jan

Mehr von Saarbrücker Zeitung