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| 21:19 Uhr

Aufstieg sei offiziell kein Ziel
FCS-Frauen starten mit gleichem Kader ins Jahr

FCS-Frauen-Abteilungsleiter Winfried Klein (links) und Trainer Taifour Diane (hinten) blicken auf eine schwierige Vorbereitung zurück.
FCS-Frauen-Abteilungsleiter Winfried Klein (links) und Trainer Taifour Diane (hinten) blicken auf eine schwierige Vorbereitung zurück. FOTO: Andreas Schlichter
Saarbrücken. Tabellenzweiter 1. FC Saarbrücken empfängt in der 2. Liga am Sonntag den SC Freiburg II. Vorfreude aufs Bayern-Pokalspiel. David Benedyczuk

Sofern ihnen der vorhergesagte Schneeregen keinen Strich durch die Rechnung macht, starten die Zweitliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken an diesem Sonntag um 14 Uhr mit dem Nachholspiel gegen den SC Freiburg II in die Restrunde der 2. Bundesliga Süd. Die Gastgeberinnen gehen im Stadion Kieselhumes als Tabellenzweiter und somit klarer Favorit ins Duell mit dem Vorletzten. Die Freiburgerinnen gewannen nur eine von zehn Partien (5:1 daheim gegen Schlusslicht SG Andernach) und stecken mit sieben Punkten im Keller fest.

Der FCS steht mit 22 Punkten deutlich besser da, oberstes Ziel bleibe aber die Qualifikation für die neue eingleisige 2. Liga und somit zumindest ein Platz unter den ersten Sechs. FCS-Abteilungsleiter Winfried Klein gab damit zu verstehen, dass die mögliche Bundesliga-Rückkehr nach wie vor kein Thema sei – auch wenn die Saarbrücker Frauen ob der vielen nicht aufstiegsberechtigten Reserve-Teams derzeit die besten Karten haben.

Bayer Leverkusen ist als Fünfter mit drei Punkten weniger der einzige echte Rivale. Der FSV Hessen Wetzlar, wo der FCS am nächsten Sonntag gastiert, liegt bereits neun Zähler zurück. Auch mit Blick auf das Duell gegen die Reserve aus dem Breisgau verkneift sich Klein große Töne: „Freiburg hat lauter junge Spielerinnen, die taktisch gut geschult sind. Nach Startproblemen haben sie sich zuletzt gesteigert. Wir wollen gewinnen, aber ein Selbstläufer wird das nicht.“ Immerhin trotzte Freiburg II der mit Saarbrücken punktgleichen Reserve der TSG Hoffenheim auswärts ein 1:1 ab.

Verzichten muss FCS-Trainer Taifour Diane auf die Amerikanerin Tesa McKibben (Knieverletz­ung). Ansonsten habe es in der seit 14. Januar laufenden Vorbereitung allenfalls krankheitsbedingte Ausfälle gegeben, sagt Klein und lobt das Engagement im unveränderten Kader: „Die Mädels haben im Rahmen der Möglichkeiten gut trainiert, waren fleißig und haben ihre Hausaufgaben gemacht.“

Generell sei die Wintervorbereitung witterungsbedingt wie gehabt „mit enormen Schwierigkeiten bei der Trainingsgestaltung“ verbunden gewesen, ergänzt Klein. Nur ein Testspiel fand statt, das der FCS gegen die männliche B-Jugend von Hellas Bildstock 1:2 verlor. Die für vergangenen Sonntag geplante Generalprobe bei Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim fiel der Erkältungswelle zum Opfer.

Mit einem Bundesligisten wird es der FCS dennoch bald zu tun bekommen, nachdem Saarbrücken am 7. Januar bei der DFB-Pokalauslosung das „große Los“ gezogen hat: Das Viertelfinale gegen den FC Bayern München wird am Dienstag, 13. März, um 18 Uhr in Quierschied angepfiffen. „Das ist ein schönes Los und von der Anziehungskraft her sicher das attraktivste. Wir rechnen mit über 1000 Zuschauern. Bayern ist der klare Favorit, aber eine Chance besteht grundsätzlich immer“, sagt Klein zum ersten großen Höhepunkt des Jahres gegen den deutschen Meister von 2015 und 2016.