| 21:07 Uhr

FCS-A-Jugend scheitert knapp am BVB

Trotz zweier Tore von Manuel Zeitz (rechts), hier im Zweikampf mit Dortmunds Tim Treude, reichte es für die A-Jugend des 1. FC Saarbrücken nicht für den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Foto: Thomas Wieck
Trotz zweier Tore von Manuel Zeitz (rechts), hier im Zweikampf mit Dortmunds Tim Treude, reichte es für die A-Jugend des 1. FC Saarbrücken nicht für den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Foto: Thomas Wieck
Saarbrücken. "Unmittelbar nach dem Schlusspfiff ist die Enttäuschung, ausgeschieden zu sein, natürlich groß", sagte Harald Ebertz, Trainer der A-Jugend des 1. FC Saarbrücken, nach der 2:3 (1:1)-Heimniederlage im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gegen einen sehr guten Gegner abgeliefert. Darauf können wir stolz sein

Saarbrücken. "Unmittelbar nach dem Schlusspfiff ist die Enttäuschung, ausgeschieden zu sein, natürlich groß", sagte Harald Ebertz, Trainer der A-Jugend des 1. FC Saarbrücken, nach der 2:3 (1:1)-Heimniederlage im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gegen einen sehr guten Gegner abgeliefert. Darauf können wir stolz sein."


Vor fast 900 Zuschauern im Ludwigspark kontrollierte der FCS-Nachwuchs von Beginn an die Partie gegen den Tabellenführer der A-Jugend-Bundesliga. Doch nach 18 Minuten zeigte sich die ganze Cleverness der Dortmunder: Schneller Doppelpass zwischen Tim Treude und Nationalstürmer Marco Stiepermann, der aus 16 Metern FCS-Torwart Jan Tjaden keine Chance ließ - das 0:1. Der FCS steckte nicht auf, war gegen einen körperlich und technisch stärkeren Gegner mit hoher Laufbereitschaft und kollektivem Einsatzwillen mehr als gleichwertig und wurde noch vor der Pause belohnt. Eine zu kurze Abwehr von BVB-Torwart Zlatan Alomerovic köpfte Manuel Zeitz aus dreizehn Metern ins Tor - das 1:1 mit dem Pausenpfiff.

Die Halbzeitansprache von Borussen-Trainer Peter Hyballa war lang und laut und zeigte ihre Wirkung. Zuerst bediente der überragende Tolgay-Ali Arslan (der Dortmunder soll einen Profivertrag beim Hamburger SV unterzeichnet haben) David Blacha (1:2, 46.), dann versetzte der Spielmacher gleich drei Saarbrücker und erhöhte auf 3:1 (62.). Die Partie schien gelaufen. "Zur Halbzeit haben wir uns geschworen, die Dortmunder heute zu packen", berichtete Jan Tjaden, "selbst nach dem 1:3 haben wir nicht aufgesteckt." Saarbrücken spielte beherzt, hatte deutlich mehr Ballbesitz, aber der letzte Pass wollte nicht ankommen - bis zur 62. Minute. Nach einem Freistoß von Dominik Engel köpfte Manuel Zeitz den 2:3-Anschlusstreffer. Kurz vor Abpfiff schoss Mischa Theobald den aufgerückten Innenverteidiger Nicolas Portz an, vergab so die letzte Chance auf den Ausgleich.



Borussia Dortmund zitterte sich am Ende ins DFB-Pokalfinale, für den FCS zählt jetzt der Aufstieg in die Bundesliga. cor