FCK-Vorstand relativiert: „Klose im Bereich des Unmöglichen“

FCK-Vorstand relativiert: „Klose im Bereich des Unmöglichen“

Der Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern vermeldet Erfolge bei der Suche nach neuen Sponsoren, eine Rückkehr von Weltmeister Miroslav Klose (38) auf den Betzenberg scheint dagegen wenig wahrscheinlich zu sein.

Vorstands-Chef Thomas Gries hat seine Aussagen mit Blick auf eine Rückkehr von Fußball-Weltmeister Miroslav Klose zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern relativiert. "Miro Klose spielt auf dem Betze - das sehe ich derzeit im Bereich des Unmöglichen", sagte Gries der Rheinpfalz. In der SWR-Sendung Flutlicht hatte Gries zuvor geäußert, dass er eine Klose-Rückkehr "probieren" wolle.

Auch gestern bei der Vorstellung des neuen Trikotsponsors top12.de hielt Gries das Thema am Köcheln: "Ich hatte die Aussage gemacht, dass wir mit allen Personen sprechen wollen, die dem Verein weiterhelfen können. Ich habe aber auch gesagt, dass ich nicht glaube, dass Miro die Absicht hat, in der 2. Liga Fußball zu spielen." Der 38-Jährige begann einst seine Profikarriere auf dem Betzenberg und spielte von 1999 bis 2004 für den FCK. Sein Vertrag bei Lazio Rom ist ausgelaufen, einen neuen Verein hat der Stürmer noch nicht.

Positive Nachrichten verkündete der FCK derweil bei der Sponsorensuche. Neuer Haupt- und Trikotsponsor wird top12.de, ein Onlineshop für beste Angebote. Der Vertrag mit dem Startup-Unternehmen aus Pirmasens läuft über zwei Jahre, finanzielle Details wurden nicht genannt. Darüber hinaus steigt der frühere Aufsichtsrats-Chef Dieter Buchholz mit seinem bfd-Fachinformationsdienst als Sponsor ein, bis mindestens 2018. Gries nannte Buchholz gestern einen "kritischen Geist in wirtschaftlichen und finanziellen Themen". Buchholz, einer der Chefkritiker des früheren Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz , erklärte: "Die Kontrollorgane und -Instrumente haben in der Vergangenheit leider total versagt. Deshalb wollen wir jetzt in dieser wirtschaftlich prekären Situation den FCK nicht alleine lassen."