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2. Fußball-Bundesliga
FCK-Vorstand Bader rechnet mit Lizenz für die 3. Liga

Kaiserslautern. Ex-Trainer Strasser soll wieder eingebunden werden.

Der 1. FC Kaiserslautern würde seinen Etat im Fall eines Abstiegs in die 3. Liga auf etwa fünf Millionen Euro halbieren. Dies kündigte der neue Sport-Vorstand Martin Bader in einem Interview des Fachmagazins „Kicker“ an. „Neben dem Thema Stadionmiete muss man Einsparungen in allen Bereichen vornehmen“, sagte der 50-Jährige: „Der Weg des FCK würde jünger und einen Tick regionaler werden – mit einer höheren Identifikation bei den Spielern.“


Bader öffnete zudem Ex-Trainer Jeff Strasser eine Hintertür, um zu den Pfälzern zurückzukehren. Der 43 Jahre alte Luxemburger musste im Januar während des Spiels in Darmstadt wegen Herzrhythmus­störungen ins Krankenhaus gebracht werden. Er wurde am 1. Februar durch Michael Frontzeck ersetzt. Beim Klassenverbleib der Pfälzer gilt Strassers Vertrag noch bis 2019. „Entscheidend ist ja nicht nur, was wir gerne möchten, sondern auch, was sich Jeff vorstellt. Sobald er wieder gesund und voll belastbar ist, ist es unser klarer Wunsch, ihn in irgendeiner Funktion wieder in den Verein einzubinden“, sagte Bader.

Angesichts von nur drei Profis, deren Vertrag auch in der 3. Liga gilt, sei ein Umbruch im Abstiegsfall „unumgänglich“. Der FCK liegt nach wie vor auf dem letzten Platz, hat zuletzt aber zwölf Punkte aus sieben Spielen geholt. Bader hofft bei der Mitgliederversammlung am 3. Juni auf Grünes Licht für eine Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft. Dies würde Türen für „externes Kapital öffnen“. „Alle Zeichen stehen momentan so, dass wir die Lizenz für die 3. Liga erhalten würden“, betonte der Ex-Manager von Hannover 96 und des 1. FC Nürnberg.