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| 21:15 Uhr

FCK trennt sich von Trainer Sasic

Kaiserslautern. Milan Sasic ist kein Trainer mehr beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Das bestätigte gestern Abend Stefan Kuntz, der Vorsitzende des Tabellen-Sechsten. Zu den Gründen sagte der in Neunkirchen-Kohlhof lebende 46-Jährige: "Wir haben festgestellt, dass es keine weitere Basis für eine Zusammenarbeit über diese Saison hinaus gibt Von Michael Kipp und Ralph Tiné (SZ)

Kaiserslautern. Milan Sasic ist kein Trainer mehr beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. Das bestätigte gestern Abend Stefan Kuntz, der Vorsitzende des Tabellen-Sechsten. Zu den Gründen sagte der in Neunkirchen-Kohlhof lebende 46-Jährige: "Wir haben festgestellt, dass es keine weitere Basis für eine Zusammenarbeit über diese Saison hinaus gibt."Mit "Alois Schwartz haben wir bereits einen Interimstrainer", so Kuntz weiter. Sasic, der einen bis 2010 laufenden Vertrag hat, erklärte gestern zu der Trennung: "Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist ein Schock."Schwartz (Foto: Imago) ist Trainer der zweiten Mannschaft des FCK, die auf Platz zwei der Regionalliga Südwest steht. Kuntz sagte: "Er hat überragende Arbeit mit dieser Mannschaft abgeliefert, von daher ist es konsequent, dass er uns jetzt aushilft, bis wir einen neuen Trainer haben." An seiner Seite soll Oliver Schäfer als Team-Manager fungieren. Der Ex-Profi (138 Bundesliga-Spiele) war bisher als Physiotherapeut bei der ersten Mannschaft und "kennt die Jungs daher sehr gut", so Kuntz. Warum Sasic gehen musste, dazu gibt es unterschiedliche Erklärungsmuster. Muster eins: Demnach brachte ihn sein diktatorischer Führungsstil um seinen Job. Die Mannschaft soll sich mehrfach beim Vorstand über den Umgangston des Trainers beschwert haben, meldete der SWR. Dazu passt ein Satz eines Kenners des FCK: "Der Mann entwickelte Allmachts-Phantasien. Sasic behandelt alle so, auch Spieler und Angestellte des Vereins." Nach SZ-Informationen hat Sasic vor einigen Wochen eine mündliche Abmahnung vom Aufsichtsrat bekommen, da er mit seiner Art der Außendarstellung des Vereins schade. Nach dem 1:5 in Rostock am vergangenen Freitag konnte und wollte der FCK dies wohl alles nicht mehr hinnehmen. Die Pfälzer erhoffen sich mit der Trennung einen Schub für das Aufstiegsrennen. Obwohl Kuntz sagte: "Wir haben unser Saisonziel bereits erreicht. Alles, was jetzt noch kommt, wäre ein Zubrot."Das zweite Erklärungsmuster ist die offizielle Version. Hans Dieter Rombach, Aufsichtsrats-Chef des FCK, erklärt der SZ, "dass es zwischen Vorstand und Trainer keine Übereinstimmungen in der Zukunftsplanung des Vereins gegeben hat". Von daher sei es konsequent, die Trennung bereits jetzt zu vollziehen, damit ein neuer Trainer "die Saisonplanung in Angriff nehmen kann". Wer dies sein soll, weiß Rombach nicht. "Ganz ehrlich: Selbst wir sind überrascht von der frühzeitigen Trennung. Jetzt werden sicher die üblichen Namen gespielt, aber wir haben noch mit niemanden gesprochen", so Rombach, der betonte, dass die Trennung schmerzt: "Schließlich hat uns Sasic vergangene Saison vor der Dritten Liga bewahrt."