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FCK: Sandhausen vor der Brust, Köln-Verbot in den Köpfen

FCK: Sandhausen vor der Brust, Köln-Verbot in den Köpfen

Kaiserslautern. Eigentlich ist beim 1. FC Kaiserslautern schon alles gerichtet für das Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga am kommenden Freitag gegen den 1. FC Köln. Der Betzenberg ist ausverkauft, und mit dem 3:0 gegen den FC Ingolstadt am vorletzten Wochenende hat die Mannschaft anscheinend rechtzeitig die Fähigkeit, zu gewinnen, wiederentdeckt

Kaiserslautern. Eigentlich ist beim 1. FC Kaiserslautern schon alles gerichtet für das Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga am kommenden Freitag gegen den 1. FC Köln. Der Betzenberg ist ausverkauft, und mit dem 3:0 gegen den FC Ingolstadt am vorletzten Wochenende hat die Mannschaft anscheinend rechtzeitig die Fähigkeit, zu gewinnen, wiederentdeckt.Gäbe es da nicht diesen einen Zwischenstopp beim SV Sandhausen. Denn der wartet am Ostersonntag (13.30 Uhr) auf den FCK. Und so sind sie in Kaiserslautern redlich bemüht, zu betonen, dass die Konzentration nicht Köln, sondern ganz und gar diesem Spiel beim Vorletzten gelte, vor dem auch Abwehrspieler Florian Dick warnt: "Wir müssen vorsichtig sein. Das kann auch ein Geduldsspiel werden."

Das dürfte wohl auch als Mahnung an die eigenen Fans gerichtet sein, nicht zu schnell zu ungeduldig zu werden. 7000 Anhänger werden die Mannschaft nach Nordbaden begleiten, bei 12 100 Plätzen im Hardtwaldstadion beinahe ein Heimspiel. Für Dick selbst sogar im doppelten Sinne, der 28-Jährige ist im 30 Kilometer entfernten Bruchsal geboren: "Das ist eben meine badische Heimat." Gastgeschenke wird er aber keine mitbringen. Daran, sich schon am Sonntag von den Kölnern überholen zu lassen, hat beim FCK niemand Interesse.

Personell kann Trainer Franco Foda wieder aus dem Vollen schöpfen - auch Mittelfeldspieler Alexander Baumjohann kann nach seiner Rotsperre wieder auflaufen. Dabei fordert Foda von seiner Mannschaft, genau dort weiterzumachen, wo sie mit dem Sieg gegen Ingolstadt länderspielbedingt aufhören musste: "Es wird wichtig sein, dass wir auch in Sandhausen so auftreten wie in den letzten beiden Spielen. Man darf nicht vergessen, dass Sandhausen mit 4:1 gegen St. Pauli gewonnen hat."

Also eigentlich Warnung genug für den FCK, Köln vorerst aus den Köpfen zu verbannen, wie Dick fordert: "Wenn wir uns zu früh auf Köln konzentrieren, stehen wir am Sonntag da und müssen erklären, warum es gegen Sandhausen nicht geklappt hat. Wir haben nächste Woche genug Zeit, um über Köln zu reden." jbö