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FCK hält die Hoffnung am Leben

FCK hält die Hoffnung am Leben

Kaiserslautern. Was macht eine Mannschaft, die fast schon abgestiegen ist? Sie kämpft um ihre allerletzte Chance. So geschehen gestern im Fritz-Walter-Stadion zu Kaiserslautern, wo der FCK gegen den FC Augsburg furios in die Partie startete und, man höre und staune, den Gegner phasenweise an die Wand spielte. Als Stefan Lexa in der 13

Kaiserslautern. Was macht eine Mannschaft, die fast schon abgestiegen ist? Sie kämpft um ihre allerletzte Chance. So geschehen gestern im Fritz-Walter-Stadion zu Kaiserslautern, wo der FCK gegen den FC Augsburg furios in die Partie startete und, man höre und staune, den Gegner phasenweise an die Wand spielte. Als Stefan Lexa in der 13. Minute aus drei Metern den Ball über das leere Tor der Bayern köpfte, fragten sich nicht wenige, ob der notorisch offensivschwache FCK überhaupt noch Tore erzielen kann. Doch fünf Minuten später war es Steffen Bohl, der nach Vorarbeit von Axel Bellinghausen und Josh Simpson traf - der erste Treffer der Roten Teufel nach über 300 Minuten Flaute.

Die Augsburger hatten kaum etwas entgegen zu setzen. Stattdessen stürmte der FCK mit Macht und erzielte durch Simpson (Vorarbeit Marcel Ziemer) in der 39. Minute das 2:0, nachdem zuvor Müller und Bohl knapp gescheitert waren. Der FCA versuchte in der zweiten Hälfte besser mitzuspielen, wurde von den aggressiv auftretenden Lauterern aber gut in Schach gehalten.

In der 58. Minute wurde es kurios, als Ziemer nach einer Simpson-Hereingabe zwei Meter vor dem leeren Augsburger Tor am Ball vorbeitrat. Der FCK behielt die Partie im Griff und hätte die Führung noch ausbauen können. In der 74. Minute schwächte sich Kaiserslautern ohne Not, als Sascha Kotysch wegen wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah. Personell dezimiert, verlegte sich der FCK nun auf Ergebnissicherung und Konterspiel, das in der 83. Minute beinahe mit dem 3:0 belohnt worden wäre. Doch der nach einer Gehirnerschütterung mit Turban spielende Simpson scheiterte am Torwart. Auf der anderen Seite kam Augsburg mit einem 20-Meter-Lattenknaller von Lars Müller zur einzig nennenswerten Möglichkeit. Der FCK siegte am Ende hochverdient und schürte wieder einen Funken Hoffnung in Sachen Klassenverbleib. rti