FC Homburg will heute den Bann brechen

FC Homburg will heute den Bann brechen

Ende der Krise? Nach vier sieglosen Spielen zum Saisonstart steht der FC Homburg im Tabellenkeller der Fußball-Regionalliga Südwest. Manuel Fischer könnte die Torflaute des FCH beheben, doch der Neuzugang fällt weiter aus.

Ein Unentschieden und drei Niederlagen - der FC Homburg ist als einziger Verein der Fußball-Regionalliga Südwest noch sieglos. Heute soll sich das nach dem Willen der Grün-Weißen ändern. Dann tritt der FCH um 19 Uhr beim 1. FC Kaiserslautern II an. Mit einem Sieg auf dem Betzenberg könnte der Tabellenvorletzte wieder den Anschluss an das Mittelfeld herstellen.

"Wir müssen jetzt zusehen, dass wir mehr Stabilität und kein Gegentor bekommen. Darüber wird auch das Selbstvertrauen zu den einzelnen Spielern zurückkehren. Dann bin ich mir sicher, dass wir auch wieder mehr Chancen herausspielen", sagt FCH-Trainer Jens Kiefer.

Wie groß die Probleme sind, zeigt sich daran, dass der bislang einzige Treffer aus einem Eigentor des Gegners resultierte (1:2 beim FC Nöttingen). Ursachen dafür gibt es einige. Sturmführer Kai Hesse ist derzeit weit von seiner Bestform entfernt. Manuel Fischer, der den zum 1. FC Saarbrücken abgewanderten Patrick Schmidt ersetzen soll, hat nach einem Kreuzbandriss noch nicht die nötige Wettkampfhärte. "Es wäre absolut falsch, ihn auf den Platz zu schicken, wenn er nicht zu 100 Prozent fit ist", stellt Kiefer klar. "Wenn man so einen Spieler bekommen kann, muss man ihn holen. Er war in der gegebenen Situation finanzierbar. Anders wäre er das vielleicht nicht gewesen", erklärt der Trainer, warum er den früheren vielfachen Junioren-Nationalspieler trotz Verletzung verpflichtet hat.

Dem neuen Flügelmann Randy Edwini-Bonsu fehlt noch sichtlich die Bindung zur Mannschaft. Auch Offensivspieler Marc Gallego sucht nach seiner Form. Gleiches gilt für Steven Kröner, der am Dienstagabend gegen die SV Elversberg (0:2) nicht einmal im Aufgebot stand. Gut möglich, dass Christian Lensch in Lautern zu seinem dritten Startelf-Einsatz kommt. An der Motivation dürfte es dem Mann für die rechte Seite nicht mangeln: Vor der Saison ist Lensch vom FCK in die Saarpfalz gewechselt.