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FC Homburg verliert im Waldstadion mit 1:3 gegen den SC Freiburg II

Verdiente 1:3-Heimniederlage : FCH feuert Mink nach Heimpleite gegen Freiburg II

Nach der 1:3-Heimniederlage des FC Homburg am Mittwochnachmittag gegen den SC Freiburg II wurde Matthias Mink von den Ereignissen überrollt. „Klar, ich bin der sportlich Verantwortliche. Es wird immer mal wieder so sein, dass gesetzte Ziele nicht erreicht werden, aber ich spüre den Rückhalt im Verein“, sagte Mink nach der Partie.

Nur zwei Stunden später musste er seinen Posten als Cheftrainer des Regionalligisten räumen. „Wir haben aus den letzten elf Spielen nur zehn Punkte geholt. Das ist ein Abwärtstrend, den wir stoppen mussten. Wir haben gesehen, dass die Kommunikation zwischen Trainer und Mannschaft nicht mehr gestimmt hat, deshalb mussten wir die Notbremse ziehen“, begründete der erste Vorsitzende Eric Gouverneur die Frei­stellung des Trainers.

„Ich habe nicht damit gerechnet. Aber im Fußball zählen letztlich Ergebnisse und die haben wir nicht geliefert. Wir haben einfach zu wenig Punkte geholt, das gilt es festzuhalten“, nahm Mink die Entscheidung des Vereins professionell. Im vergangenen Sommer hatte der frühere Trainer des TSV Steinbach Haiger und KSV Hessen Kassel in Homburg die Nachfolge von Jürgen Luginger angetreten, nachdem dieser überraschend als Sportdirektor zum 1. FC Saarbrücken gewechselt war. Nach Minks Entlassung wird der bisherige Co-Trainer Joti Stamatopoulos die Trainingsleitung übernehmen. Assistieren wird ihm Ex-Profi Sven Sökler, bisheriger Co-Trainer der Homburger U23.

Das Spiel gegen die die U23 der Breisgauer hatte wenig Argumente für eine Weiterbeschäftigung des Trainers gegeben. Der FCH hatte sich von der Freiburger Nachwuchsmannschaft über weite Strecken den Schneid abkaufen lassen. „Wir waren nicht robust genug in den Zweikämpfen. Da muss es auch mal knallen“, räumte Mink ein. Die Gäste gingen durch Noah Weißhaupt  mit 1:0 in Führung (12.). In der 27. Minute markierte Thomas Gösweiner den Ausgleich für den FCH. Sechs Minuten später traf Claudio Kammerknecht zur 2:1-Pausenführung für die Gäste. „Wir hätten mehr dazwischen hauen und ein Zeichen setzen müssen“, sagte Gösweiner.

In der 72. Minute verpasste Gösweiner die beste Homburger Möglichkeit zum Ausgleich, als er das Tor verpasste. In der 83. Minute setzte der eingewechselte Emilio Kehrer per Handelfmeter den Schlusspunkt zum 3:1 für die Gäste. Nach dem Abpfiff sah Patrick Dulleck wegen einer Unsportlichkeit noch die Rote Karte.