Tabellenspitze außer Reichweite FCH stellt keine Ansprüche mehr

HOMBURG · Tabellenspitze nach Fehlstart außer Reichweite. Spitzenreiter Mainz 05 II zu Gast.

Nach dem schwachen Auftritt seiner Mannschaft in Walldorf hofft Trainer Timo Wenzel vom FC Homburg auf Besserung.

Nach dem schwachen Auftritt seiner Mannschaft in Walldorf hofft Trainer Timo Wenzel vom FC Homburg auf Besserung.

Foto: imago images/Eibner/Hahne /Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de

„Es waren klare und deutliche Worte“, die Trainer Timo Wenzel seiner Mannschaft nach der schwachen Leistung im letzten Spiel mit auf den Weg gab. Mit dem 1:3 bei Astoria Walldorf hat Fußball-Regionalligist FC Homburg den Start ins neue Jahr in den Sand gesetzt. „Ein Punkt aus zwei Spielen ist einfach zu wenig“, sagt Wenzel, nachdem sein Team schon im Heimspiel gegen Hessen Kassel (1:1) Federn gelassen hatte.

Die nächste Aufgabe wird nicht leichter: An diesem Samstag um 14 Uhr empfängt der FCH den aktuellen Spitzenreiter im Waldstadion. Die U23 von Bundesligist FSV Mainz 05 ist mit zwei klaren Siegen in die Restrunde gestartet und liegt im Tableau fünf Punkte vor der SV Elversberg, die ein Spiel weniger hat.

Während der Saarrivale auf Homburger Schützenhilfe hofft, geht es für die sechstplatzierten Grün-Weißen darum, den schlechten Start zügig zu reparieren. „Wir haben keinen Anspruch mehr nach oben“, stellt Wenzel bei 16 Punkten Rückstand auf Mainz II klar. Ziel sei nach wie vor ein Platz in den Top fünf. Wobei selbst das bei bereits acht Zählern Abstand zum TSV Steinbach schwierig werden dürfte. Dennoch hält Wenzel daran fest: „Wenn ich jetzt sage, ich will Sechster oder Siebter werden, dann sagt jeder hier: Was ist denn mit dem los? Der will auf einmal nicht mehr unter die ersten Fünf, der ist wischi waschi – das bin ich aber nicht.“ Vielmehr sei er ein Kämpfer und erwarte das auch von seinem Team. „Wir müssen einfach hundert Prozent geben. Wenn der Gegner dann besser ist, sagt hier in Homburg niemand was. Wir müssen jetzt nach vorne schauen.“

Beim Blick zurück erinnert einiges an den schwachen Start im Sommer, als der FC Homburg mit nur zwei Punkten aus fünf Partien zwischenzeitlich sogar Tabellenletzter war. Damals galt es die schwere Verletzung von Kapitän Patrick Lienhard zu verkraften, der mit Wadenbeinbruch fünf Monate ausfiel. Jetzt ist mit Abwehrchef Daniel Di Gregorio, der sich gegen Kassel Sprunggelenk und Wadenbein brach, erneut eine tragende Säule weggebrochen. Gegen Mainz muss Wenzel auch auf Luca Plattenhardt (Wadenprobleme) verzichten.