FC Homburg siegt 3:2 beim FC Bayern Alzenau, Sommer und Theisen treffen

Fußball-Regionalliga Südwest : FCH gelingt die Revanche in Alzenau

Sommer und Theisen treffen zum 2:0-Sieg des FC Homburg beim Rückrundenstart.

Vor dem Fußball-Regionalligaspiel des FC Homburg beim FC Bayern Alzenau am Samstag hatte Marcel Carl gesagt, der FCH habe nach der 1:2-Hinspielpleite gegen den Aufsteiger „noch etwas gutzumachen“. Als der Stürmer in der 78. Minute für Patrick Dulleck in die Partie kam, war die Revanche bereits unter Dach und Fach. Mit 2:0 siegten die Grün-Weißen nach Toren von Jannik Sommer und Christopher Theisen bei den Hessen.

„Das war eine rundum gute Leistung, die wir gezeigt haben. Wir haben das Spiel von der ersten Minute an in die Hand genommen und zudem hinten nichts zugelassen“, sagte FCH-Trainer Jürgen Luginger zufrieden. Dass es einen Strafstoß brauchte, um die gut verteidigende Hintermannschaft der Gastgeber zu knacken, war für ihn keine Frage unzureichender Offensiv-Schlagkraft, sondern „Folge des Drucks, den wir von Beginn an gemacht haben“.

29 Minuten waren gespielt, als Alzenaus Serkan Firat im eigenen Sechszehner Dulleck von den Beinen geholt hatte. Bereits zuvor hatte der FCH zwei Mal erfolglos Elfmeter reklamiert. Diesmal gab Schiedsrichter Jonas Brombacher den Strafstoß. Jannik Sommer trat an und erzielte mit dem 1:0 den Halbzeitstand.

Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel machte Theisen mit dem zweiten Treffer den Deckel auf den gelungenen Rückrundenauftakt der Saarpfälzer. Nach einem abgewehrten Freistoß der Homburger bediente Innenverteidiger Kevin Maek per Lupfer den besten FCH-Torschützen, der mit dem 2:0 sein siebtes Saisontor markierte. „Man kann sagen, dass das ein perfekter Rückrundenauftakt war. Wir hatten ja auch was gutzumachen nach dem Hinspiel“, stellte Theisen fest.

Wenige Minuten vor Schluss musste der FCH allerdings noch einen kleinen Wermutstropfen hinnehmen. Nachdem Bayern Alzenau nach der Gelb-Roten Karte für Robert Schick wegen wiederholten Foulspiels ab der 61. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz gestanden hatte, wurde in der 84. Minute auch Tim Stegerer mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen geschickt.