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FC Homburg: Senesie verschießt Elfmeter und Rasp sieht Rot

FC Homburg: Senesie verschießt Elfmeter und Rasp sieht Rot

Düsseldorf. Für einen Aufsteiger ist ein gewonnener Punkt in der Fremde normalerweise ein Grund, sich zu freuen. Bei Fußball-Regionalligist FC Homburg hielt sich die Freude nach dem torlosen Unentschieden bei Fortuna Düsseldorf II am vergangenen Samstag jedoch in Grenzen. Vor allem wegen des von FCH-Stürmer Sahr Senesie (Foto: SZ/Verein) in der 38

Düsseldorf. Für einen Aufsteiger ist ein gewonnener Punkt in der Fremde normalerweise ein Grund, sich zu freuen. Bei Fußball-Regionalligist FC Homburg hielt sich die Freude nach dem torlosen Unentschieden bei Fortuna Düsseldorf II am vergangenen Samstag jedoch in Grenzen. Vor allem wegen des von FCH-Stürmer Sahr Senesie (Foto: SZ/Verein) in der 38. Minute neben das Tor geschossenen Handelfmeters wäre für die Grün-Weißen mehr drin gewesen. Andererseits musste der FCH fast eine gesamte Spielhälfte mit einem Mann weniger das 0:0 verteidigen, nachdem Manuel Rasp in der 50. Minute mit Rot vom Platz geflogen war. In der Schlussminute sah auch der eingewechselte Düsseldorfer Raimund Schmitz vor 212 Zuschauern die Rote Karte. "Letztendlich muss man mit einem Punkt zufrieden sein, nachdem wir eine Halbzeit lang in Unterzahl gespielt haben", sagte FCH-Trainer Alfred Kaminski mit gemischten Gefühlen. Der Grund für Rasps Platzverweis hat sich ihm nicht abschließend erschlossen: "Es ging um Meckern oder Beleidigen. Das müssen wir noch mal genau klären, was der Schiedsrichter in seinen Bericht geschrieben hat." "Das sind alles nur Zwischenstände. Zufriedenheit darf im Fußball nicht einkehren. Es muss insgesamt eine Weiterentwicklung stattfinden - und das betrifft den ganzen Verein", warnt Kaminski vor verfrühtem Lob, nachdem der FCH nach nunmehr vier Spielen in Folge ohne Niederlage in der Tabelle auf einem gesicherten zehnten Platz liegt - und am Samstag steigt im Homburger Waldstadion das Saar-Derby gegen die SV Elversberg. rti