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FC Bayern: Stürmer Toni tritt gegen Trainer van Gaal nach

FC Bayern: Stürmer Toni tritt gegen Trainer van Gaal nach

München. Fußball-Bundesligist Bayern München kommt nicht zur Ruhe. Nun schießt Luca Toni gegen Trainer Louis van Gaal. Er rechtfertigt seine Flucht vom vergangenen Samstag, als er während des Heimspiels gegen Schalke 04 (1:1) das Stadion verließ, mit "Zermürbung von vier langen Monaten voller Entbehrungen und Unverständnis mit dem Trainer"

München. Fußball-Bundesligist Bayern München kommt nicht zur Ruhe. Nun schießt Luca Toni gegen Trainer Louis van Gaal. Er rechtfertigt seine Flucht vom vergangenen Samstag, als er während des Heimspiels gegen Schalke 04 (1:1) das Stadion verließ, mit "Zermürbung von vier langen Monaten voller Entbehrungen und Unverständnis mit dem Trainer". Nach der Flucht hatte er gesagt: "Ich möchte die Entschuldigung gegenüber meinen Mannschaftskameraden, dem Verein und den Fans für mein impulsives, falsches Verhalten bekräftigen, das zuvor noch nie in meiner professionellen Karriere an den Tag getreten ist." Wegen der Sache hatte Toni eine Strafe zahlen müssen, angeblich 10 000 Euro. Philipp Lahm hatte zuvor mit Kritik an Personalpolitik und Spielsystem für Ärger gesorgt. Lahm, der sich auch entschuldigte, musste 50 000 Euro zahlen. Van Gaal versucht indes, den Spielern wieder das "Mia-san-mia"-Gefühl zu vermitteln. Doch weitere Nackenschläge drohen: Im Spiel gegen Bayer Leverkusen am 22. November muss er wohl auf Arjen Robben verzichten - wegen Knieproblemen sagte der seine Teilnahme an den Spielen der holländischen Nationalelf gegen Italien (Samstag) und Paraguay (Mittwoch) ab. Bangen muss van Gaal auch um Miroslav Klose. Nach der Erkrankung seiner zwei Söhne an Schweinegrippe steht der unter Quarantäne. Dass Toni auch sportlich auf sich aufmerksam machen kann - beim 2:0 (0:0) am Freitag im Test gegen die holländische U21 traf er -, dürfte van Gaal kaum beruhigen. dpa